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01.07.2011, 16:23 Uhr

Batman steigt auf Öko-Renner um

(men/mac) - Wenn am 19. Juli im britischen Manchester die neue Arenashow "Batman Live - World Arena Tour" ihren Auftakt feiert, bekommen die Zuschauer eine ganz besondere Premiere geboten: Das neue Batmobil fährt mit Wasserstoff.

So kennt man das von den ewig Guten. Batman ist da keine Ausnahme. Nicht nur das direkte Wohl der Bewohner von Gotham City liegen dem "dunklen Rächer" am Herzen, sondern auch die Bekämpfung der Klimaerwärmung und der Umweltschutz fällt in den Zuständigkeitsbereich der Fledermaus.

Deswegen hat das alte Batmobil ausgedient. Völlig klar, dass Bruce Waynes Renner bei seiner gigantischen Leistung Unmengen an Kraftstoff verbrauchen muss und die Umwelt über Gebühr belastet. Konsequenterweise setzt Batman nun auf eine alternative Antriebsmethode: den Brennstoffzellenantrieb.

Doch der emissionsfreie Motor ist nicht alles, was am neuen Highspeed-Vehikel der Comic-Ikone herausragend ist. Sofort fällt das atemberaubende Design ins Auge. Verantwortlich für die schnittige Optik des Gefährts zeichnet der Designprofessor Gordon Murray. Der Brite hat sich schon einige Meriten im Sportwagendesign verdient. Beispielsweise entwarf er schon mehrere Formel-1-Wagen. Da ist es kein Wunder, dass das neue Batmobil aussieht, wie ein futuristischer Supersportler.

Bei der Präsentation des Boliden betonte Murray, dass der Flitzer mit seinen Materialien und dem Design in 15 bis 20 Jahren Realität sein könnte. Ob dies aber auch für die Science-Fiction-Extras gilt, die man der Karosse spendiert hat, darf heftig bezweifelt werden.

Zu den eher realitätsfremden Accessoires gehören zwei Nachbrenner, die den Renner von "Superspeed" auf "Hyperspeed" bringen. Für Radarsysteme ist das Auto selbstverständlich unsichtbar und geklaut werden kann es auch nicht, da die "Wegfahrsperre" an Batmans positive Energieströme gekoppelt ist.

Vorerst kann die Bühnenshow mit der berühmten Fledermaus nur in Großbritannien bestaunt werden. Ab Januar 2012 kommt das Spektakel aber auch nach Mitteleuropa, wo es in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln und Wien Station macht.

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11 Meinungen zu "Batman steigt auf Öko um"

  • ThomasF1976
    Dienstag, 19.07.2011, 07:39 Uhr
    @ Luri: Du hast nur zum Teil recht. Bruce Wayne ist zwar wichtig, dass er für den Tod seiner Eltern Gerechtigkeit findet, aber auch, dass niemand sonst, sofern er das verhindern kann, dieses Leid erfahren muss. Aus diesem Grund schuf er Batman, nicht nur um als Gesetzloser der Polizei von Gotham zu helfen, insofern dass er Grenzen überschreiten kann, was die Cops sich aufgrund ihrer Regeln nicht leisten können, sowohl was rechtliche Regeln angeht, als auch beispielsweise Zuständigkeitsbereiche. Wo Du Dich aber irrst, ist der Punkt, dass die Menschen von Gotham ihm egal sind und dass er gegen das Gesetz kämpft. Im Gegenteil kämpft er gegen Verbrecher, die sowohl gesetzwidrig leben und dabei direkt gegen das Wohl der Bürger von Gotham handeln - dahingehend ist wohl kaum einer der Gegner von Batman eine Ausnahme. Was im weiterführenden Artikel (http://www.autoplenum.de/Auto/Testberichte/Oeko-Batmobil---Schwarz-gruener-Ritter-id14579.html) deutlicher wird, ist die Tatsache, dass dieses neue Batmobil lediglich ein Werbegag für die Batman Live Tour ist, jedoch für die Batman Filme nicht relevant. Interessant wird sein, ob Batman im neuen Film überhaupt mit einem neuen Batmobil oder nur mit dem Badpod unterwegs sein wird, welches von dem zerstörten Trumbler in The Dark Knight übrig blieb. Immerhin wurde er nach dem Tod von Harvey Dent/Two Face, da dieser ein Symbol der Hoffnung für Gotham war, zu einem Helden, "den Gotham nicht braucht", denn er wurde für die Morde am Ende des Films verfolgt, die Two Face begangen hatte, damit Harvey Dent auch im Tod ein Symbol der Hoffnung bleibt - ein Symbol das Batman "niemals sein kann". Dadurch wird Batman nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern ich würde auch die Unterstützung beispielsweise von Lucius Fox für unwahrscheinlich halten, da er weiß, dass Bruce Wayne Batman ist und er ihn mit den wichtigsten technischen Ausstattungen versorgt hat. Immerhin war das Vertrauen am Ende schon zwischen Lucius und Batman getrübt, als bei Wayne Enterprises dieses Sonar Überwachungssystem verwendet werden sollte. Dennoch ist es zumindest möglich, dass sowohl Lucius, als auch Alfred Pennyworth seine Beweggründe kennen und auch die eigentliche Wahrheit, wer die Taten begangen hat. Falls also technische Unterstützung durch Lucius und Rückhalt durch Alfred kommt, dann auf die gleiche Art, wie zuvor - nämlich im Geheimen.
  • Luri
    Samstag, 02.07.2011, 14:02 Uhr
    Hab was am Artikel richtig zu stellen, was nix mit dem Auto zu tun hat. Da steht Batman würde nich nur das Wohl der Bewohner Gothams am Herzen liegen. Is totaler Schwachsinn, die sind im egal. Batman is lediglich 'n Psychopath, der sich nach der Ermordung seiner Eltern geschworen hat, er müsste das Gesetz bekämpfen. Das is für ihn mehr 'n Vergeltunszug, als wirklich edle Absichten.
  • amelka
    Samstag, 02.07.2011, 13:39 Uhr
    neuspotter ...kommt noch, paß gut auf. Die Franzosen belächeln uns schon, wann sie uns den AKW- Strom verkaufen dürfen.
  • neuspotter
    Samstag, 02.07.2011, 13:21 Uhr
    "In Deutschland kannst Du aber nicht mit dem Auto fahren, lieber Batman, da wir gerade unsere Atomkraftwerke abgeschaltet haben:)" Genau. Unser Land ist quasi tot. Alles ausgefallen, die Industrie und Stromversorgung ist am Boden ;)
  • ThomasF1976
    Samstag, 02.07.2011, 13:12 Uhr
    Es stimmt schon, dass Lobbyisten immer das größte Problem waren, wenn es darum ging mehr im Einklang mit der Natur zu leben und die Menschen miteinander. Sicherlich wird es in Bezug auf die Wirtschaft nicht anders werden (jedenfalls auf dem finanziellen Sektor), wenn die fossilen Brennstoffe irgendwann aufgebraucht sind, aber unabhängig davon wird auch das internationale Finanzsystem grundlegend schwächer. Dahingehend kränkelt die EU ebenso durch die moralisch trotzdem richtige gegenseitige Unterstützung, wie beispielsweise auch die US-Wirtschaft, die ihre Probleme durchaus in den Begriff bekommen könnte, wenn dort endlich das Verhältnis zwischen Import und Export ausgeglichen werden würde. Da alle diese Wirtschaftssysteme letztlich global miteinander vernetzt sind, werden sich die Wirtschaftsblöcke nacheinander gegenseitig herunter ziehen. Da gibt es nichts zu beschönigen. Es ist nur schade, dass die Politiker noch immer so blauäuigig darüber denken, dass sie das grundlegende Problem in der Wirtschaft nicht erkennen. Auch finde ich die Äußerung über sogenannte "regenerative" Energiequellen. Da die Sonne sehr langlebig ist, dürften wir für ein paar Milliarden Jahre keine Energieprobleme haben, wenn wir die Einflüsse entsprechend nutzbar machen, die uns die Sonne durch ihre Energieumwandlung auf der Erde ermöglicht, doch letztlich ist die Sonne alles andere als regenerativ und alle Möglichkeiten von der Windkraft und Solarenergie bis hin zur Wirkung auf die Gezeiten und überhaupt die Möglichkeit des Lebens auf der Erde, wird beim "kurz" bevorstehenden Ende der Brenndauer der Sonne ein Ende finden. Das ist Fakt und deshalb gibt es letztlich keine regenerativen Energiequellen. Ich bin weder ein Fan der Atomenergie noch der Verwendung fossiler Energieträger, aber was ich echt auf den Tod nicht ausstehen kann, ist der Agraranbau zur Entwicklung von Bioöl, während in anderen Ländern die Menschen verhungern. Ebenso gilt dies auch für Plantagenanbau in diesen Ländern, wo in Folge der Verwendung bedenklicher Pestizide die Arbeiter erkranken und durch fehlende humanitäre Hilfe in vieler Hinsicht sterben während sie zudem zur neuen Plantagengewinnung enteignet werden. Ein gutes Beispiel ist da beispielsweise der Anbau von Öl-Palmen, denn es gibt für das Ökosystem kaum verheerendere Pflanzen als diese genetisch geschaffenen Hybriden, die perverserweise in vielen Bereichen der Medizin, Kosmetik und so weiter verwendet werden.
  • amelka
    Samstag, 02.07.2011, 12:41 Uhr
    In Deutschland kannst Du aber nicht mit dem Auto fahren, lieber Batman, da wir gerade unsere Atomkraftwerke abgeschaltet haben:)
  • KweoK
    Samstag, 02.07.2011, 10:11 Uhr
    Was die wahre Zukunftsenergie ist werden wir leider erst rausfinden wenn der letzte Tropfen Öl aufgebraucht ist. Das Schwachsinn war eher auf Design bezogen.
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