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20.02.2013, 14:04 Uhr

Kultband Yello und Carrera: "The Race" neu gestartet

in Kooperation mitAuto-News

Wer in den 1980er Musikfan war, kam an der Chartshow "Formel Eins" nicht vorbei. Samstag Nachmittag ab 15 Uhr durfte keiner stören: Dann liefen im ARD-Programm eine dreiviertel Stunde lang die neuesten Videoclips der Musik-Top-Ten.

Bekannt war nicht nur der Studebaker Starlight als Maskottchen, sondern seit 1988 die mitreißende Titelmelodie "The Race" der Schweizer Band Yello. Bis heute wird "The Race" als eingängiger Jingle benutzt.

Remix für Carrera

Jetzt gibt es einen Remix der Kultmusik und zwar speziell für den Autorennbahn-Hersteller Carrera.

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Zu dessen 50. Geburtstag wurde das Stück von den Yello-Musikern Dieter Meier und Boris Blank neu eingespielt und erstmals auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor wenigen Tagen vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit hat Boris Blank auf unsere Fragen geantwortet.

Wie kam die Kooperation mit Carrera zustande?

Carrera-Geschäftsführer Andreas Stadlbauer kam mit der Idee zu Yello, "The Race" verwenden zu dürfen, weil "The Race" bis heute ein signifikanter Song im Bereich des Automobilrennsports und der Formel-1 ist und damit perfekt zu Carrera passt.

Wie ist der Song entstanden?

Ich wurde damals gebeten, einen Teaser für die Sendung "Formel Eins" zu machen. Den Song haben wir anschließend weiter entwickelt, Stimmen aufgenommen und unsere LP rausgebracht. Seit dieser Zeit in den 80er-Jahren ist das ein sehr klassischer Yello Song, der oft für Rennsport-Sendungen oder für Filme eingesetzt wird und eben jetzt auch für die Carrera-Rennbahn. Ich denke, das passt auch sehr gut ins Bild dieser Marke.

Was verbindet Musik und Autorennbahn?

Ich glaube das Tempo. Ich bin früher selbst Ferrari gefahren. Von daher war ich schon immer sehr empfänglich dafür, Musik zu machen, die diese treibende Kraft vermittelt.

Das Leben ist wie eine Carrera-Bahn, weil…

Das Leben dreht sich nicht nur im Kreis, zum Glück. Aber ich glaube, dass es eine Wiederfindung gibt - dass man auf die Welt kommt und am Schluss geht man von der Welt und das bildet einen Kreislauf, wie eben auch eine Rennbahn.

Haben Sie als Kind schon mit einer Carrera-Bahn gespielt?

Wir hatten einen Bekannten, der hatte eine Bahn zu Hause und der war Anziehungspunkt des ganzen Quartiers damals in Zürich. Ich weiß noch gut: Wer gewonnen hat, durfte sich in der Bäckerei des Vaters etwas Leckeres zum Essen aussuchen.

Welches Auto fahren Sie heute?

Heute fahr ich einen Audi A5. Das hat auch seinen Grund: Ich habe die Musik für die ganze Präsentation und die Lancierung dieses Autos für den Autosalon in Genf gemacht. Was mir ganz wichtig ist: der Audi hat eine super gute Stereoanlage, die ich als Musiker brauche.

Welches Auto würden Sie einmal selber gerne fahren?

Das ist sehr schwer zu sagen, weil ab einem gewissen Alter das Tempo nicht mehr verbindlich ist. Aber ich hätte gerne dieses eine alte Fahrzeug, den Hispano-Suiza. Das würde ich gerne fahren. Das muss mit Zwischengas gefahren werden, aber das ist ein Unikum von einem Auto, sehr sehr gut gebaut.

Welche Musik hören Sie am liebsten beim Autofahren?

Das ist sehr unterschiedlich. Meistens höre ich die Arbeiten, die ich im Studio mache. Die kann ich dann im Auto anders anhören und gewisse Korrekturen vorplanen. Ansonsten höre ich eine Radiostation, die heißt Couleur 3. Das ist ein Sender in der französischsprachigen Schweiz, die bringen Musik, die mir sehr gut gefällt, das ist nicht so Mainstream. Die Musik ist anspruchsvoller.

Was war Ihre höchste Strafe für schnelles Fahren in der Schweiz?

250 Franken, da war ich außerorts in einem Waldstück statt mit 60 km/h mit 83 km/h unterwegs, weil ich jemanden überholt habe, der 30 km/h gefahren ist. Als ich eingebogen war, sah ich das Fahrzeug mit den zwei Polizisten, die mich mit einem Lächeln im Gesicht fotografiert haben. An sich wäre das sogar Führerscheinentzug gewesen, aber die haben festgestellt, dass die 60er-Beschränkungstafel umgefahren wurde, die hat im Feld gelegen. So haben sie das reduziert auf diese 250 Franken. Sonst wäre das ein Monat Führerscheinentzug gewesen.

Woran arbeiten Sie zurzeit in musikalischer Hinsicht?

In musikalischer Hinsicht habe ich eine Applikation gemacht, die jetzt dann auf iPhone und iPad rauskommt, die heißt Yello Fire. Das ist sehr witzig, da kann man gewisse Sachen aufnehmen und eigene Stücke selber produzieren - die Sounds und Klänge von Yello.

Eigenes Yello-Slotcar-Modell

Zu Ehren von Yello hat Carrera ein eigenes Slotcar-Modell, einen Shelby Cobra 289 Roadster aufgelegt, in dem die beiden Musiker als Figuren sitzen.

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