Ab 2013 wird die nächste Generation wieder mit diversen Neuentwicklungen aufwarten können. Wie schick diese verpackt sind, zeigen jetzt aufgespürte Erlkönige.
Neue Eleganz
Dank immer weniger Tarnung ist das endgültige Design der nächsten S-Klasse schon gut erkennbar. Formal wird der wieder in Normal- und Langversion erhältliche Luxusliner entschlackt und gestrafft. Die ausgeprägten Radhäuser weichen einer klaren Seitenlinie ohne unruhige Blechfalze, wie sie etwa die A-Klasse aufweist. Die Optik der Seitenfenster orientiert sich am vorherigen Modell, um Kontinuität zu zeigen.
Das verwundert nicht, gilt doch in diesem Segment das Motto: keine Experimente! An der Frontpartie prangt ein klassischer Mercedes-Grill samt Stern auf der Haube, während die Scheinwerfer mit ihrem gebogenen Tagfahrlicht den neuen SL zitieren. Die Heckpartie verzichtet auf den aufgesetzt wirkenden Kofferraumdeckel des noch aktuellen Modells, stattdessen erinnert ihre sanft abfallende Linie an den CLS.
Virtuelle Instrumente
Im Innenraum werden die Anzeigen und Bildschirme harmonischer zusammengefasst. Zwei rechteckige Monitore bilden eine Einheit. Links werden Tacho und Drehzahlmesser angezeigt, der Fahrer kann entscheiden, welche Informationen ihm zusätzlich eingeblendet werden. Rechts werden per Touchscreen sowohl die Musikanlage als auch der Internetzugang geregelt.
Erstmals Gurt-Airbags
Bereits offiziell ist, dass die neue S-Klasse mit Gurt-Airbags, so genannten "Beltbags", im Fond ausgerüstet wird. Sie lösen im unmittelbaren Vorfeld eines schweren Frontalaufpralls aus und verteilen die einwirkende Kraft besser auf die Insassen. Entwickelt wurden die besonderen Luftsäcke mit Blick auf neue Märkte wie China. Dort werden deutlich mehr Menschen im Fond chauffiert als in Europa. Für die erste Reihe ist der Beltbag nicht vorgesehen, da es hier bereits anderweitige Airbags gibt. In der künftigen S-Klasse dürfte ein Beifahrerairbag eingesetzt werden, der sich der Statur und der Sitzposition der Person anpasst.
Premiere in China?
Denkbar sind außerdem weitere technische Neuerungen, so etwa ein Airbag unter dem Vorderwagen, der das Auto anhebt und die Folgen eines Aufpralls verringert. Ebenfalls in der Erprobung ist ein aufblasbarer metallener Flankenschutz. Das Motorenangebot für die neue Mercedes S-Klasse wird von 204 PS im S 250 CDI bis zu 630 PS im S 65 AMG reichen. Fest eingeplant sind zudem Versionen mit Plug-in-Hybrid sowie Wasserstoffantrieb. Enthüllt wird die nächste S-Klasse frühestens im März 2013 auf dem Genfer Autosalon. Wahrscheinlicher ist aber eine Premiere auf der Auto China in Shanghai, welche vom 21. bis 29. April 2013 stattfindet. Schließlich ist China mittlerweile einer der wichtigsten Absatzmärkte für die noble Limousine.
7 Meinungen zu "Erwischt: Die neue S-Klasse"
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deranfangvomende
Mittwoch, 10.10.2012, 09:36 Uhr in china wo sonst in deutschland verkauft benz nix mehr, seit 1993 immer schlechter, rost an jeder ecke, billig, jeder fiat ist besser, dreckskarre. hatte den vorgänger, v8-diesel, irre mängel ohne ende. nie wieder. -
Fatima
Sonntag, 09.09.2012, 13:37 Uhr Wenn ihr weiterhin Schrott produziert, ohne an die Zukunft zu denken, hängt ihr euch selbst ab. Was ist mit Carbonfaserforschung? Stellt euch mal einen Superstoff vor, der von metallischem Carbon nur so wimmelt. Schaut euch das mal am biologischen Beispiel an. Das Kohlenstoffgerüst im HÄM hat das Zentralatom Eisen und kann sich obendrein in Eisen 2 und Eisen 3 umwandeln ohne zu rosten. Die Symbiose zwischen Metallen und Nichtleitern ist ein Naturereignis. Das Ergebnis ist wie eine metalline Ritterrüstung aus Papyrus. Leicht, flexibel und überall einsetzbar - auch in der Küche. -
deranfangvomende
Freitag, 24.08.2012, 16:59 Uhr der absolute mercedesschrott, rost nach 5 jahren, mängel ohne ende, nie wieder benz. -
Speedcarfan
Dienstag, 24.07.2012, 13:22 Uhr Wirkt eher wie ein Aushilfs-Maybach für arme, aber das soll wohl auch so sein. nachdem Maybach aufgegeben wurde. Über Geschmack kann man sicher streiten, besonders wenn das Design noch nicht final zu sein scheint. Ich bin eher auf den Innenraum gespannt. Aktuell ist er, gerade im Bereich der Mittelkonsole/Armaturen, etwas verbaut. Persönlich hätte ich auch gerne ein etwas breiteres Gesicht. -
DriverAachen
Dienstag, 24.07.2012, 13:21 Uhr Schön, dass MB und andere Luxusaklssen-Hersteller so sehr an die Insassen ihrer Panzer denken. Ob allerdings die Familienmutter in einem 10 Jahre alten Polo oder Punto, die in einen Unfall mit so einem 2 Tonnen Dampfer verwickelt werden, davon ebenso profitiert, sei mal dahingestellt. Aber die wenigen Rentner, die so ein Ding bar bezahlen können, oder die tausenden Firmenchefs, die so ein Leasing-Auto scheinbar "brauchen", juckt dies ja herzlich wenig. Für mich ein Auto, dass niemand mit intaktem Ego braucht. Denn eine E-Klasse ist kaum kleiner oder gar schlechter. -
KroeTo
Dienstag, 24.07.2012, 12:19 Uhr Man wird diese technischen Errungenschaften in ein paar Jahren auch in Autos sehen, die sich ein "normaler" Bürger auch leisten kann. Wie man aus dem Text entnehmen kann war das auch schon beim ABS oder ähnlichem so. -
Daysismerewashed
Dienstag, 24.07.2012, 11:12 Uhr Vom technischen Standpunkt aus beeindruckend, toller Erfindergeist. Man würde sich vielleicht nur wünschen, dass sich viel mehr Menschen solch ein technisch hochwertiges und sicherlich vergleichsweise auch sehr sicheres Produkt leisten könnten!
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