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12.01.2013, 16:40 Uhr

Kleiner Franzosen-Crossover auf Clio-Basis

in Kooperation mitAuto-News

Renault Captur, da war doch mal was? Genau. Rund zwei Jahre ist es her, seit der französische Hersteller auf dem Genfer Autosalon eine extravagante Studie mit diesem Namen vorgestellt hat. Jetzt geht der Captur als künftiger Kontrahent von Opel Mokka und Peugeot 2008 in Serie.

Kreuzung aus SUV, Van und Limousine

Handelte sich beim Concept Car noch um eine Mischung aus SUV, Coupé und Roadster, so kreuzt der Serien-Captur laut Hersteller nun Elemente aus SUV, Van und Kompaktlimousine. Als Basis dient die so genannte B-Plattform, die auch der Clio nutzt. Der Captur ist nach dem Clio zudem das zweite Modell, das nach der neuen Formensprache von Designchef Laurens van den Acker entworfen wurde. Auffällig ist hier vor allem das Markengesicht mit großen Scheinwerfern und markantem Renault-Rhombus.

Farblich abgesetztes Dach

Eine erhöhte Bodenfreiheit, große Räder, robuste Kunststoffplanken und seitliche Protektoren betonen den SUV-Anspruch. Ein Allradantrieb ist zunächst jedoch nicht vorgesehen. Wie es momentan immer häufiger bei Kleinwagen in Mode kommt, soll auch der Captur zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bieten. So ist beispielsweise eine Bi-Ton-Lackierung mit farblich abgesetztem Dach erhältlich.

Kompakte Abmessungen

Für den Innenraum verspricht Renault trotz einer Außenlänge von nur 4,12 Meter "großzügige Platzverhältnisse", ebenso ordentlichen Stauraum für Gepäck. Nähere Details, etwa zum Kofferraumvolumen, verrät Renault noch nicht. Auch bezüglich des Motorenangebots halten sich die Franzosen noch bedeckt. So ist lediglich von modernen, besonders effizienten Benzin- und Dieselmotoren die Rede. Zum Zuge dürften allerdings die stärkeren Aggregate aus dem Clio kommen, darunter auch der neu entwickelte Dreizylinder-Turbobenziner mit 90 PS. In der sparsamsten Variante soll der Crossover lediglich 96 Gramm CO2 je Kilometer emittieren.

Premiere in Genf

Debütieren wird der Captur auf dem Genfer Autosalon 2013 (7. bis 17. März), zu den Händlern dürfte das Auto im Sommer kommen. Als Extras können Kunden dann unter anderem ein schlüsselloses Start- und Zugangssystem, eine Berganfahrhilfe, eine Rückfahrkamera sowie eine Einparkhilfe ordern. Erhältlich sind zudem das Multimediasystem R-Link mit Online-Anbindung und großem Touchscreen sowie ein Soundsystem mit Bluetooth- und Audiostreaming-Funktion.

Alle News vom: 12. Januar 2013 Zur Übersicht: Auto

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