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17.08.2012, 16:30 Uhr

Für die Rennstrecke: Stärker war noch kein 12C

in Kooperation mitAuto-News

Wie könnte ein perfekter Straßensportwagen für die Rennstrecke aussehen? McLaren hat seine Ideen mit dem 12C Can-Am Edition Racing Concept umgesetzt. Erstmals vorgestellt wird die Studie im Rahmen des Schönheitswettbewerbs "Concours D' Elegance" (15. bis 19. August 2012) im kalifornischen Pebble Beach.

1.200 Kilogramm leicht

Aufgebaut hat das Fahrzeug McLaren GT, die für die Rennsportaktivitäten zuständige Abteilung der englischen Sportwagenschmiede. Lackiert ist der 12C Can-Am Edition Racing in auffälligem Orange. Damit soll an die Autos von Bruce McLaren und Denny Hulme erinnert werden, die in den 1960er- und 1970er-Jahren zahlreiche Erfolge für die Marke einfahren konnten.

Das Dach sowie Teile der Türen und der Stoßfänger sind in mattem Schwarz gehalten. Zahlreiche Karosseriekomponenten sind aus Karbon gefertigt. Wie bei der Straßenversion des 12C besteht das Chassis ebenfalls aus Karbon. So war es möglich, das Fahrzeuggewicht auf lediglich 1.200 Kilogramm zu begrenzen.

639 PS starke V8-Maschine

Angetrieben wird die Studie vom aus der Straßenversion bekannten 3,8-Liter-V8 mit Biturbo-Aufladung. Statt 625 PS sorgen allerdings 639 PS für Vortrieb, was den Can-Am Edition Racing zum stärksten 12C-Derivat macht, das je gebaut wurde.

Ein Aerodynamikpaket mit Frontsplitter, Heckdiffusor und riesigem Heckflügel aus Karbon erhöht den Abtrieb um bis zu 30 Prozent. Für eine verbesserte Verzögerung sorgt ein neues Hochleistungsbremssystem von Akebono. Die Bremsanlage sitzt hinter matt-schwarzen Leichtmetallfelgen, die mit Slicks von Pirelli bezogen sind.

Schalensitze und Formel-1-Lenkrad

Auch das Cockpit des 12C Can-Am Edition Racing präsentiert sich im Race-Look. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Recaro-Schalensitzen mit Sechspunkt-Gurten Platz. Ein Überrollkäfig soll die Insassen im Falle eines Überschlags schützen. Das Lenkrad stammt vom 12C GT3 und orientiert sich am aktuellen Formel-1-Auto von Lewis Hamilton.

Große Teile der Türverkleidungen und des Armaturenbretts sind mit Karbon ausgekleidet. Wie für viele Rennserien mittlerweile vorgeschrieben, besitzt der 12C Can-Am Edition Racing zudem eine Klimaanlage. Ob die Rennwagenstudie ein Einzelstück bleibt oder Chancen auf eine Kleinserienfertigung bestehen, ist noch nicht bekannt.

Alle News vom: 17. August 2012 Zur Übersicht: Auto

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