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21.09.2012, 09:39 Uhr

Wer, so? Nein, Verso!

in Kooperation mitAuto-News

2009 wurde der Toyota Verso als eigenständiges Modell eingeführt, zuvor gab es den Wagen als Corolla Verso. Schon bald wurde er zu einer festen Größe im Segment der Kompakt-Vans. Nun sind drei Jahre ins Land gezogen und es ward Zeit für eine gründliche Überarbeitung.

Der geliftete Verso verfügt über mehr als 300 überarbeitete Komponenten und wird auf dem Pariser Autosalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) vorgestellt.

Front mit neuem Gesicht

Natürlich trägt auch der überarbeitete Familien-Van das neue Toyota-Gesicht. Die Frontstoßstange ist von zwei horizontalen Zierleisten geprägt. Auffällig sind auch die integrierten Nebelleuchten. Das Design der Frontscheinwerfer ist deutlich dynamischer geworden. Sie tragen außerdem nun auch LED-Tagfahrleuchten. In der Seitenansicht fallen die neu gestalteten Seitenspiegel mit integrierten Blinkern auf.

Das Heck ist bis auf den integrierten Heckspoiler nur mit Samthandschuhen modifiziert worden. Die Felgenauswahl hat sich ebenfalls geändert. Zur Wahl stehen neue Leichtmetallvarianten in 16 und 17 Zoll.

32 Sitzkonfigurationen

Das Interieur wurde lediglich behutsam geändert. Neu ist ein 6,1-Zoll-Touchscreen-Navigationssystem. Außerdem gibt es optional ein großes Panoramadach. Die wichtigste Neuerung dürfte allerdings das Platzangebot betreffen.

Nach Herstellerangaben bietet der neue Verso ab jetzt mit maximal 975 Millimetern den größten Abstand seiner Klasse zwischen erster und zweiter Sitzreihe, die übrigens verschiebbar ist. Für die dritte Reihe lassen sich zwei Einzelsitze ordern, wodurch der Japaner bis zu sieben Plätze bietet. Insgesamt sind 32 verschiedene Sitzkonfigurationen möglich.

Vier Motoren zur Auswahl

Bei den Motoren gibt es die Auswahl zwischen zwei Benzin- und zwei Dieselvarianten von 126 bis 150 PS. Beim 2,0-Liter-D-4D-Dieselmotor mit 126 PS konnten die CO2-Emissionen auf unter 130 Gramm pro Kilometer gesenkt werden. Offizieller Verkaufsstart ist am 13. April 2013. Zu den Preisen macht Toyota noch keine Angaben. Der jetzige Verso kostet mit 1,6-Liter-Benziner und 132 PS mindestens 21.160 Euro.

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1 Meinungen zu "Verjüngungskur für den Verso"

  • cux
    Freitag, 21.09.2012, 11:37 Uhr
    Für mich ist mittlerweise unverständlich geworden, wieso einige der heutigen Autos vom Bundeskraftfahrtamt zugelassen werden, wenn die Konstruktionen der einzelnen Hersteller nicht mehr unbedingt der Fahrsicherheit entsprechen, was die Rundumsicht betrifft. Die Fahrzeuge sind seitlich hochgezogen und die Heckfenster werden immer kleiner, sodass die Rundumsicht, insbesondere die Sicht nach hinten bei den meisten Fahrzeugen stark eingeschränkt, zum Teil unmöglich ist. Was sitzen da für Spezialisten im Bundeskraftfahrtamt ? Ich könnte noch unzählige andere gravierende Konstruktionsfehler und Mängel aufführen, die z.T. die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, die von den Zulassungsbehörden wohlwollend übersehen werden ? Die Autos werden immer teurer, die Qualität und die Sicherheit immer schlechter. Was ist da los ?
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