Die bisher fünfjährige Geschichte des Öko-Golf soll nun in dritter Generation fortgesetzt werden. Die Markteinführung ist für den Sommer 2013 geplant. 2014 soll laut VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn eine Plug-in-Hybrid-Variante folgen.
110 PS und 3,2 Liter Verbrauch
Um das ambitionierte Verbrauchsziel von 3,2 Liter auf 100 Kilometer zu ermöglichen, setzt Volkswagen einen neu entwickelten 1,6-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer ein. Der Vierventil-Vierzylinder bietet zwischen 1.500 und 2.750 Umdrehungen ein Drehmoment von 250 Newtonmeter. Die Leistung von 110 PS soll reichen, um den Kompakten auf bis zu 202 km/h zu beschleunigen. Geschaltet wird über ein lang übersetztes Fünfgang-Getriebe. Mit einer Füllung des 50-Liter-Tank soll eine theoretische Reichweite von 1.562 Kilometer möglich sein.
Hightech unter der Haube
Zur Verbrauchsreduzierung gibt es eine Start-Stopp-Automatik und einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem. Außerdem sollen verschiedene Maßnahmen und Technologien wie die Reduktion der inneren Reibung, ein Thermomanagement-System mit einer verkürzten Warmlaufphase, eine Abgasrückführung, ein Zylinderdrucksensor, eine zweistufige Ölpumpe, eine schaltbare Wasserpumpe und ein wassergekühlter Ladeluftkühler direkt im Saugrohr zur Verbrauchs- und Emmissionsreduzierung beitragen. Des Weiteren setzt Volkswagen einen Oxidationskatalysator, einen Dieselpartikelfilter und einen NOx-Speicherkat ein.
Sprit sparen, wo es nur irgendwie geht
Auch an der Karosserie wurde der Kampf um jeden Tropfen Treibstoff gekämpft. Ergebnis ist ein um zehn Prozent geringerer Luftwiderstand gegenüber dem Vorgänger sowie ein cW-Wert von 0,27. Im Vergleich zu den anderen Golf-Modellen wurde die Aerodynamik des BlueMotion verfeinert. Dies erfolgt durch ein Fahrwerk, das um 15 Millimeter abgesenkt ist, einen Dachkantenspoiler, seitliche Luftleitelemente auf der Heckscheibe, ein außen geschlossenes Kühlerschutzgitter, ein partiell geschlossenes Lüftungsgitter, eine optimierte Kühlluftführung, spezielle Unterbodenverkleidungen, optimierte Bremsenkühlkanäle und Spoiler an der C-Säule. Außerdem werden die Felgen mit rollwiderstandsoptimierten Reifen bezogen.
Zwei Ausstattungsvarianten
Bislang wurde der sparsamste Golf nur als BlueMotion-Version angeboten. Das ändert sich mit dem neuen Modell, das in den zwei Ausstattungsvarianten Trendline und Comfortline zu haben sein wird. Im Hinblick auf das Gewicht und eine weitere Verbrauchsoptimierung wird der Golf BlueMotion ausschließlich auf 15- und 16-Zoll-Rädern rollen.
Gute Serienausstattung
Der neue Öko-Kompakte wird als Drei- und Fünftürer erhältlich sein. Zur Serienausstattung werden bei der der Ausstattungslinie Trendline neben sieben Airbags, einer Klimaanlage und einem 5-Zoll-TFT-Touchscreen unter anderem auch eine Gepäckraumabdeckung, ein variabler Ladeboden, ein Tagfahrlicht, eine Zentralverriegelung sowie eine elektronische Parkbremse gehören. In der Comfortline-Version wird es zusätzlich unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Einparkhilfe hinten, ein Radio inklusive SD-Karten-Slot, eine Müdigkeitserkennung sowie Komfortsitze vorne ab Werk geben.
6 Meinungen zu "Golf wird noch mehr öko"
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Sambalino
Dienstag, 08.01.2013, 15:08 Uhr Das Papier ist gedultig der ware Verbrauch meist deutlich höher. Bei meiner Frau steht 4,2 Liter als angegebener Verbrauch ihres Golf Diesel,Sie ist froh wenn Sie 6,2 als waren Verbrauch erreicht. es wird langsam Zeit das der Verbrauch im richtigen Betrieb gemessen wird und nicht im Labor ,dann sieht das mit dem öko ganz anderst aus. -
Toby1389
Samstag, 06.10.2012, 07:43 Uhr @ WafWafWaf Ford baut schon lange spritsparmotoren zb den 1.0 ecoboost da kann selbst der Golf nicht mithalten^^ -
Reaper93
Donnerstag, 04.10.2012, 14:21 Uhr Naja ich halte von den neuen VW 3 Zylindermotoren nix. Ich hab selbst keinen, aber schon von einigen über probleme klagen hören. Sprit sparen ist wichtig, aber es bringt mir auch nix wenn ich für das gesparrte geld als in die werkstatt muss -
WafWafWaf
Donnerstag, 04.10.2012, 13:32 Uhr Die Weiterentwicklung der Spritsparautos ist wunderbar. Höchst Zeit, daß Daimler-Benz, BMW, Opel und Ford mitziehen. -
schieber1
Mittwoch, 03.10.2012, 17:30 Uhr Ist ja schön wenn der Golf im Schritttempo soweit kommt, doch das kann doch nicht das Ziel sein. -
facelee
Mittwoch, 03.10.2012, 17:09 Uhr öko hin oder her , klimawandel hin oder her , kümmert sowieso keinen , wenn andere Länder nicht mit ziehen , da kann Deutschland noch soviel tun , ändert sich sowieso nix , da setzte ich lieber weiter auf Öl
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