460 PS: Mehr Power als der Vorgänger
Angetrieben wird der Bolide von einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor. Er leistet 460 PS bei 7.500 Umdrehungen und liefert damit zehn PS mehr als das Triebwerk des Vorgängers. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse erfolgt über ein Sechsgang-Klauengetriebe, das erstmals in einem Markenpokalfahrzeug von Porsche über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Auch die einteiligen 18-Zoll-Rennfelgen mit Zentralverschluss wurden neu konstruiert. Die Breite der Michelin-Rennslicks wuchs an der Vorderachse um zwei auf 27 Zentimeter, an der Hinterachse um einen auf nun 31 Zentimeter.
Neu entwickelte Rennbremse
Für eine bessere Langstreckentauglichkeit soll eine neu entwickelte Rennbremsanlage sorgen. Die jeweils 38 Zentimeter großen, geschlitzten und innenbelüfteten Stahlbremsscheiben werden an der Vorderachse von Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssätteln verzögert, an der Hinterachse kommt eine Vierkolben-Version zum Einsatz. Der Pilot wird von einem Überrollkäfig geschützt. Der Rennschalensitz ist im Kopf- und Schulterbereich besonders stark ausgeformt und kann mit speziellen Polstern an die Körperform angepasst werden. Eine Rettungsluke im Dach erleichtert der Streckensicherung die Erstversorgung und Bergung verunfallter Fahrer.
Abstimmung vom Profi
Der Renn-Elfer wird auf der gleichen Produktionsstraße in Stuttgart-Zuffenhausen gebaut wie die Straßenmodelle. Im Motorsportzentrum Weissach erhält er eine Basisabstimmung für die Rennstrecke und wird vor der Auslieferung an die Kunden von einem Profi-Rennfahrer getestet. Der ausschließlich in Weiß lieferbare Wagen kostet 215.628 Euro.
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