Drei Benziner und drei Diesel
Der Roomster wird ab dem Marktstart des Facelifts am 9. Mai 2010 mit drei Benzinern und zwei Dieseln abgeboten. Bei den Benzinern beginnt die Palette mit dem 70 PS starken Dreizylinder-Sauger. Von diesem abgesehen werden nur noch Direkteinspritzer angeboten: ein 1.2 TSI mit 86 PS und ein 1.2 TSI mit 105 PS. Auf der Dieselseite steht der 1.6 TDI mit Common-Rail-Einspritzung mit 90 und 105 PS. In Kürze soll noch ein 1.2 TDI mit 75 PS folgen. Beim alten Modell war der 86 PS starke 1,4-Liter-Benziner das beliebteste Aggregat, der nun vom gleich starken 1.2 TSI abgelöst wird. Da wir diesen Antrieb kürzlich schon im Skoda Fabia fuhren, wählten wir diesmal einen Diesel.
Neue Schaltpunktanzeige
Der 105-PS-Selbstzünder erfüllt wie alle Roomster-Aggregate die Euro-5-Abgasnorm und wird mit Partikelfilter ausgeliefert. Neu ist die Schaltpunktanzeige, die dem Fahrer mitteilt, wenn mit dem serienmäßigen Fünfgang-Getriebe ein anderer Gang eingelegt werden sollte.
Jetzt auch mit DSG
In den meisten Fällen kann man sich an die Empfehlungen halten. Nur einmal sollten wir an einem leichten Anstieg, den wir mit 1.500 U/min im vierten Gang fuhren, in den fünften Gang schalten, und da wäre uns der Motor beinahe verhungert. Wer gar nicht schalten will, kann beim Roomster neuerdings ein Siebengang-DSG ordern, allerdings nicht für unseren Diesel, sondern ausschließlich für den 105-PS-Topbenziner.
Nur 4,7 Liter auf 100 Kilometer
Über ein Start-Stopp-System verfügt der Skoda nicht. Dennoch ist er sparsam: Laut Hersteller beträgt der Spritverbrauch 4,7 Liter auf 100 Kilometer. Das ist schon für sich beeindruckend, aber auch der Konkurrenz streckt der Skoda die Zunge heraus: Der neue Opel Meriva 1.7 CDTI braucht gleich 6,4 Liter, und auch die vergleichbaren Versionen des Citroën C3 Picasso (4,9 Liter), des Berlingo (5,3 Liter) und des Renault Kangoo (5,7 Liter) brauchen zumindest ein wenig mehr.
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