Kleines SUV mit dezentem Offroad-Anspruch
in Kooperation mitUnd da ist andererseits die Modellpalette, die in den vergangenen und den kommenden Monaten mit einer Vielzahl an neuen Fahrzeugen aufwartet, als wäre alles in Butter. Mit dem kleinen SUV Mokka steigt Opel nun in ein für die Marke komplett neues, dabei aber vielversprechendes Segment ein. Gemeinsam mit dem in den Startlöchern stehenden Adam und dem Cabrio Cascada übernimmt der Mokka die Rolle des Hoffnungsträgers für eine erfolgreiche Zukunft der Marke.
Stämmiger Auftritt
Bisher ist das Angebot an kleinen SUVs noch relativ überschaubar. Opel nennt den Mini Countryman, den Skoda Yeti, den Mitsubishi ASX und den Nissan Juke als Mitbewerber für den Mokka. Doch gerade die deutsche Konkurrenz hat hier so gut wie noch nichts zu bieten. Der Mokka tritt dann auch alles andere als bescheiden auf, er ist eine stattliche Erscheinung. Die Abmessungen entsprechen eher einem Kompakt- als einem Kleinwagen. Mit 4,28 Meter Länge ist der Mokka dann auch näher am Astra (4,42 Meter) als am Corsa (4,00 Meter) dran.
Unterfahrschutz und Kunststoffverkleidungen
Von vorne betrachtet dominieren beim Mokka große, weit oben platzierte Scheinwerfer. Die seitlichen und hinteren Fensterflächen fallen klein aus, machen das Fahrzeug deshalb beim Rangieren recht unübersichtlich. Ein silberner Unterfahrschutz vorne und hinten, robuste Kunststoffverkleidungen sowie - abgesehen von der Einstiegsversion - serienmäßige 18-Zoll-Räder zeigen, dass der Mokka äußerlich durchaus einen dezenten Offroad-Anspruch erhebt.
Innen ist der Mokka unverkennbar ein Opel durch und durch, gibt sich dabei aber etwas schicker und moderner als etwa Corsa und Meriva. Pluspunkte sind im Mokka-Cockpit gut ablesbare Instrumente, der angenehm hoch platzierte Sieben-Zoll-Monitor und dank verstärktem Chromeinsatz in den höheren Ausstattungslinien eine ansehnliche Optik. Weitgehend von anderen Modellen der Marke übernommen wurde das Bedienkonzept. Aufgrund einer Vielzahl von Knöpfen und Schaltern ist es auch hier unübersichtlich gestaltet und deshalb während der Fahrt schlecht zu bedienen.
Viel Platz, hoher Sitzkomfort
Für 390 Euro Aufpreis nehmen Fahrer und Beifahrer im Mokka auf Ergonomiesitzen mit dem Gütesiegel AGR (Aktion Gesunder Rücken e.V.) Platz. Sie bieten guten Seitenhalt und darüber hinaus vielfache Verstellmöglichkeiten. Auch im Fond sitzt es sich bequem. Das Platzangebot ist angemessen, Kopf- und Beinfreiheit gehen absolut in Ordnung. Kaum noch gewohnt ist man bei neuen Autos das Nach-vorne-Klappen der Sitzflächen, um die Rückenlehnen umzulegen. Daraus resultiert aber immerhin ein nahezu ebener Ladeboden. Im Normalzustand fasst der Gepäckraum passable 356 Liter, bis unters Dach beladen sind es 1.372 Liter.
Von 115 bis 140 PS
Zum Marktstart werden für den Mokka drei Vierzylinder-Triebwerke angeboten, zwei Benziner und ein Diesel. Basismotorisierung ist ein 1,6-Liter-Sauger mit 115 PS. Mehr Fahrspaß garantieren allerdings die beiden stärkeren Aggregate mit Turboaufladung. Der kultivierte, solide 1.4 Turbo leistet 140 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 200 PS. Noch ein ganzes Stück agiler ist der 1.7 CDTI. 130 PS und 300 Newtonmeter sorgen hier stets für guten Durchzug, auch bei Autobahntempo stehen noch ausreichende Kraftreserven zur Verfügung.
Den Spurt von null auf Tempo 100 absolviert der nicht gerade geräuscharme Diesel in 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 187 km/h erreicht. Laut Herstellerangabe gibt sich der Mokka 1.7 CDTI dabei genügsam. Nur 4,5 Liter sollen pro 100 Kilometer durch die Benzinleitungen fließen, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 120 Gramm je Kilometer. Wie bei allen Varianten mit Schaltgetriebe ist ein Start-Stopp-System Serie. Die sechs Gänge der manuellen Schaltbox lassen sich präzise und leichtgängig einlegen, allein die Schaltwege könnten etwas kürzer ausfallen.
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