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13.02.2012, 13:24 Uhr

Neues M-Doppel ab Mitte 2012 in Kooperation mit Auto-News

Zuerst das Cabrio, dann das Coupé: BMW hält auch beim stärksten 6er, dem M6, an der ungewöhnlichen Markteinführungs-Reihenfolge der Baureihe fest. Beim Timing hinkt die M GmbH allerdings ein bisschen hinterher.

Während das normale 6er Cabrio schon mit den ersten Sonnenstrahlen im März 2011 in den Handel kam, ist die Einführung des M6 Cabrios erst für Mitte 2012 geplant. Im leistungsstärksten offenen 6er fällt der erste Sommer also etwas kürzer aus. Das M6 Coupé folgt im Herbst. Der Grundpreis für das Coupé beträgt 123.600 Euro. Für das Cabrio werden mindestens 131.000 Euro fällig.

560 PS aus 4,4 Liter Hubraum

Das Herzstück des neuen M6-Doppels stammt aus dem M5 - ein doppelt aufgeladener 4,4-Liter-V8 mit 560 PS. Das maximale Drehmoment von 680 Newtonmeter liegt schon ab 1.500 Umdrehungen an. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder wird von einem M-Differenzial gesteuert. So soll der M6 mit optimaler Traktion aus Kurven herausbeschleunigen können.

In 4,2 Sekunden peitscht der Biturbo das Coupé aus dem Stand auf Tempo 100, das Cabrio benötigt 4,3 Sekunden. Für beide Karosserie-Varianten ist bei 250 km/h Schluss, dann regelt der BMW M6 elektronisch ab. Wer das M Drivers Package beim Konfigurator ankreuzt, kann den Bayern bis auf 305 Stundenkilometer beschleunigen.

Gegenüber dem Vorgängermodell soll der neue M6 bis zu 30 Prozent weniger Super Plus verbrauchen. Damit begnügt sich das Coupé mit 9,9 Liter, das Cabrio mit 10,3 Liter pro 100 Kilometer. Zur Effizienzsteigerung tragen ein serienmäßiges Start-Stopp-System, eine Bremsenergie-Rückgewinnung und eine volumenstromgeregelte Ölpumpe bei.

Lauch Control und Low Speed Assistance

Ebenfalls vom M5 übernimmt der M6 das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Über eine Wipptaste hinter dem Gangwahlhebel lässt sich die Schaltcharakteristik in drei verschiedenen Modi - von komfortabel bis sportlich - einstellen. Wer sich vom Getriebe die Gänge nicht vorschreiben lassen will, kann die Gangwahl mittels Schaltpaddels hinter dem neuen, etwas kleiner gewordenen M-Lederlenkrad selbst dirigieren.

Im M6 kommt jeder auf seine Kosten. Wer es rasant mag, wird sich über die Launch Control freuen, ein Low Speed Assistance erhöht hingegen den Komfort beim Cruisen. Serienmäßig elektronisch geregelte Dämpfer passen sich der jeweiligen Fahrsituation an. Der Fahrer kann die Dämpferhärte zudem selbst per Tastendruck in drei Kennfeldern variieren.

20-Zöller und Karbon-Keramik-Bremsen

Wie bei M-Modellen üblich, ist die hinzugewonnene Kraft auch äußerlich zu erkennen. So fahren M6 Cabrio und Coupé mit einer neuen M-Niere und einem dreigeteilten Lufteinlass in der Frontschürze vor. Hinter den vorderen Kotflügeln befinden sich M-typische Kiemen mit integrierten Blinkern. An der Heckschürze hält ein Diffusor die beiden Sportler besser in der Spur. Aus zwei Doppel-Endrohren röhrt der V8-Sound. Serienmäßig steht der M6 auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern im M-Design. Optional sind auch 20-Zöller erhältlich, dann können auch die leichteren und besser zupackenden Karbon-Keramik-Bremsen geordert werden. Beim Coupé setzt ein Karbon-Dach farbliche Akzente. Das Cabrio bekommt ein Stoffverdeck, das sich bei Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h in 19 Sekunden öffnet.

BMW M5 – der sparsame Sportler

© Zoomin

4 Sterne - basierend auf 8 Bewertungen
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2 Meinungen zu "M6: BMW setzt auf Doppel"

  • Iceman008
    Donnerstag, 16.02.2012, 16:44 Uhr
    sehr schönes auto... und was soll der spaß kosten??? und bitte kann man mal diese ganzen fremdbegriffe erklären???
  • Kickes
    Dienstag, 14.02.2012, 10:58 Uhr
    Lauch Control und Low Speed Assistance ----------------------------------------- Aha, Lauch Control....
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