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27.11.2012, 12:24 Uhr

Ferrari F12berlinetta: Noch stärker

in Kooperation mitAuto-News

Der F12berlinetta ist zurzeit der stärkste Serien-Ferrari. 740 PS lassen den heißen Hengst aus Maranello bis auf die 340-km/h-Marke galoppieren. In der superkurzen Zeit von 3,1 Sekunden sprintet der Zwölfzylinder-Rappe auf Tempo 100 und lässt dabei die Konkurrenz im Regen stehen.

Jetzt 703 Newtonmeter

Doch den Veredlern juckt es schon in den Fingern, um noch mehr Leistung aus dem Saugmotor zu kitzeln. So haben sich die Profis bei Novitec Rosso das Coupé ordentlich zur Brust genommen und ihm noch mehr Power verpasst.

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Dabei lassen die Stettener das Innenleben des 6,3-Liter-V12 unangetastet. Neu kalibrierte Kennfelder für Einspritzung und Zündung sollen die Spitzenleistung auf 763 PS bei 8.500 Touren anheben.

Das maximale Drehmoment wächst von 690 auf 703 Newtonmeter bei 6.300 Touren. Durch die Anhebung des Drehzahllimits auf 8.900 Umdrehungen sollen die Anschlüsse des Siebengang-F1-Doppelkupplungsgetriebes noch besser passen. Die Spitze erreicht der gedopte F12berlinetta bei über 345 km/h. Und auch ein akustisches Highlight gibt es: Nach dem Umbau kann der Pilot des F12berlinetta den Sound der serienmäßigen Auspuffanlage mittels Abgasklappen am "Manettino" des Lenkrads zwischen dezent und extrem sportlich verstellen.

Mehrere Rad/Reifen-Kombinationen

Als Schuhwerk bietet Novitec Rosso mehrere Rad/Reifenkombinationen an. Die Entscheidung für 21-Zöller vorn und 22-Zöller hinten soll nicht nur die keilförmige Optik des Ferrari betonen, sondern auch das Handling verfeinern. Als besonderes Schmäckerchen sind Hightech-Schmiedefelgen für den Sportwagen zu haben.

Diese superleichten Rundlinge werden vorn mit 255er-Pirellis bezogen, hinten kommen 335er-Reifen zum Einsatz. Alle Felgen sind nicht nur in Wunsch-Farben zu haben, sondern können auch mit karbonbeschichteten Außenbetten bestellt werden. Die Preise für die Radsätze beginnen bei 11.500 Euro.

40 Millimeter tiefer

Spezielle Sportfedern legen den Italiener um bis zu 40 Millimeter tiefer und sorgen so nicht nur für eine coole Optik, sondern auch für eine bessere Fahrdynamik. Um den Alltag bewältigen zu können, bekommt der F12berlinetta eine Liftfunktion für die Vorderachse. Per Knopfdruck im Cockpit wird die Frontpartie um 40 Millimeter angehoben. Somit werden Hindernisse wie Tiefgarageneinfahrten oder Speed Bumper passierbar. Ab Tempo 80 senkt sich das Fahrwerk automatisch wieder in die Fahrposition ab. Der Lifter kostet etwa 6.000 Euro, hinzu kommt die Montage.

Leder und Alcantara für innen

Für den Innenraum des ab Werk zirka 268.500 Euro teuren Ferrari gibt es diverse Modifikationsmöglichkeiten wie Karbon-Schaltwippen oder Ausstattungen in Leder und Alcantara. Dabei sind Farbton und Polsterdesign frei wählbar. Für die Zukunft plant der Veredler weitere Leistungsstufen und ein Aerodynamikpaket.

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10 Meinungen zu "Heißer Berlinetta mit 740 PS"

  • benutzer
    Freitag, 30.11.2012, 10:42 Uhr
    zu ferrari, lamborghini, maserati & pagani gibt es weder vom design noch den motoren irgendeine alternative - die italiener haben einfach mehr klasse im autobau von supersportwagen. aber die deutschen holen auf - porsche carrera GT war der erste konkurrent, die R8-serie von audi wird immer besser, VW erschuf den veyron und selbst mercedes versucht sich - allerdings nicht mit großem erfolg - in einer klasse zu etablieren, deren mitglieder eher den techn. stand des herstellers demonstrieren soll als gebrauchsgegenstand zu sein. es sind und bleiben spielzeuge für sehr betuchtes klientel und die benützen es eher als statussymbol zum ansehen denn zum fahren.
  • LarryBrent
    Mittwoch, 28.11.2012, 07:05 Uhr
    Kauf mir den aber nur in rot.
  • Emma0815
    Dienstag, 27.11.2012, 15:53 Uhr
    Also ne Probefahrt würd ich schon gern mal unternehmen;o)
  • t659
    Dienstag, 27.11.2012, 15:26 Uhr
    @linksanwalt: Soll man jetzt nur noch Autos für H4-Empfänger bauen? Zum Artikel: Geiler Wagen!
  • Carillo
    Dienstag, 27.11.2012, 15:11 Uhr
    So viel ich weiß, ist das Tempo auf 90 % der Deutschen Autobahnen begrenzt; aber für 10 % eben nicht.......
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