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31.01.2012, 10:21 Uhr

Bei Eiseskälte Batterie und Scheibenwischer prüfen

Landsberg (dpa/tmn) - Bei der eisigen Kälte haben Autobatterien ganz schön zu kämpfen. Damit sie nicht schlapp macht, sollten Autofahrer diese überprüfen und eventuell austauschen lassen. Auch bei der Scheibenwischanlage gibt es einiges zu beachten.

Bei extremer Kälte sollte man seine Autobatterie überprüfen lassen. Das gelte vor allem, wenn das Auto nachts draußen steht und die Batterie bereits vier oder fünf Jahre alt ist, erklärt Arnulf Volkmar Thiemel vom ADAC. "Im Sommer braucht sie vielleicht 10 bis 15 Prozent ihrer Leistung", erklärt der Technikexperte. "Aber bei starkem Frost braucht sie die volle Leistung. Und die wird eine leicht verschlissene Batterie nicht mehr erreichen." Der Wagen springt dann nicht mehr an.

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Thiemel rät, die Batterie in einer Werkstatt überprüfen und gegebenenfalls aufladen zu lassen. Allerdings könne die Leistung auch vom Fachmann nicht immer genau bestimmt werden. "Wenn die Batterie schon älter ist, würde ich über einen Austausch nachdenken."

Einiges beachten sollten Autofahrer auch bei der Scheibenwischanlage. Manche Hersteller bieten beheizte Waschdüsen als Extra an - sinnvoll ist das nach Expertenmeinung aber eher nicht. Denn die beheizten Düsen könnten nicht die komplette Scheibenwaschanlage eines Autos frei von Eis halten, erläutert der ADAC. Zwar verhindere die Erwärmung, dass die Düsen selbst einfrieren. Um das gesamte Leitungssystem samt Vorratsbehälter für das Wischwasser eisfrei zu halten, gehe an geeigneten Frostschutzmitteln jedoch kein Weg vorbei.

Dabei warnt der ADAC vor Wischwasser der Marke Eigenbau: Beständig halte sich das Gerücht, durch das Selbermixen von Spülmittel mit Spiritus könne beim Scheibenwischwasser für Minusgrade Geld gespart werden. Laut dem Automobilclub ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn durch die eigene Mixtur könnten Kunststoff- und Gummiteile beschädigt werden. Zudem sorge das eigene Gemisch wegen der oft schlechten Reinigungseigenschaften selten für klare Scheiben.

Auch andere im Handel erhältliche Produkte für das Autofahren bei Kälte ergeben laut ADAC wenig Sinn: So rät der Club von beheizbaren Eiskratzern und beheizbaren Türschlossenteisern ab. Beide Produkte würden nicht warm genug, um das Eis in angemessener Zeit aufzutauen.

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1 Meinungen zu "Servicecheck bei Eiseskälte"

  • esip
    Dienstag, 31.01.2012, 14:57 Uhr
    Haha, ich lach mich schlapp! Seit 1000Jahren haben Batterien keine Verschlusskappen mehr, und seit 100Jahren findet man die Batterie nicht mehr!
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