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01.08.2012, 12:22 Uhr

Einzelhandel: LKW-Maut lässt Preise kaum steigen

Berlin (dpa) - Die Ausdehnung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen lässt die Preise im Einzelhandel laut Handelsverband HDE nur gering steigen. Natürlich gingen die Kosten für Speditionen und Vertrieb in die Höhe, sagte HDE-Geschäftsführer Kai Falk der Nachrichtenagentur dpa.

"Eins zu eins kann das aber nicht an die Verbraucher durchgereicht werden." Der Wettbewerb in der Branche sei so stark, dass Preiserhöhungen nur in geringem Maße möglich seien.

Gut sieben Jahre nach ihrer Einführung auf Autobahnen gilt die Lkw-Maut von diesem Mittwoch an auch auf 1.135 Kilometern des knapp 40.000 Kilometer langen Bundesstraßen-Netzes. Die Speditionsbranche geht davon aus, dass die Maut-Kosten an Handel und Industrie weitergegeben werden.

"Das wird klar eine Zusatzbelastung für den Einzelhandel", sagte Falk. Weil die Kosten nicht einfach an die Konsumenten weitergegeben werden könnten, müssten die Händler an anderer Stelle Geld einsparen. Wie hoch die Einbußen durch die Maut seien, könne aber noch nicht geschätzt werden.

Falk bezweifelte vor allem die Zielsetzung der LKW-Maut: Ein Großteil der Mehreinnahmen werde schon durch die Betriebskosten aufgefressen. "Bei den geringen Erträgen ist fraglich, ob zur Investition in das Straßennetz viel übrig bleibt."

Alle News vom: 1. August 2012 Zur Übersicht: Auto

2 Meinungen zu "Lässt Lkw-Maut Preise steigen?"

  • Marduk52
    Freitag, 05.10.2012, 08:00 Uhr
    Nein, Transportkosten spielen wirklich keine Rolle...aber nicht weil die Spediteure das so einfach wegstecken, sondern auf die Preise umlegen. Na wer zahlt die LKW-Maut jetzt? Ist doch wie immer, die Oma, die sich den Liter Milch aus Cottbus in Köln aus dem Regal zieht und das Pfund Butter gleich mit. Wer es immer noch nicht kapiert hat: Die Zeche zahlt IMMER der Endverbraucher, die LKW-Maut ist für den Spediteur, so er denn konkurrenzfähig genug ist, lediglich ein durchlfd. Posten. Auch deswegen mußte ich damals so laut lachen, als uns die MEdien erklärten, wieviel Maut in den Steuersäckel des Staates "gespült" worden ist....tja richtig, aus unseren Taschen in die Taschen des Staatshaushaltes, der es dann gleich nach Griechenland und die Banken durchgereicht hat. Und jetzt denken diese Verbrecher über eine Stadt-Maut ( ich sage mit Absicht nicht City, weil ich immer noch in Deutschland lebe und so spreche und schreibe!) nach, die dem kleinen verarschten Steuerzahler mal wieder den EURO aus dem Hemd zieht... die DIskussion über die Kosten für die Energiewende ist wohl nicht mehr attraktiv genug oder?...da müssen gleich neue Diebespläne her! Leckt mich...Eure Maut könnt Ihr euch irgendwo hinstecken...mir reichts. Diese Scheiß-Umweltplakette war auch nur dazu da, den Stadtsäckel aufzufüllen. Gebracht hats nichts...das ist wie mit den Raucherzonen auf dem Bahnsteig....der Qualm ( in dieswem Falle die Feinstaubbelastung) macht selbstverständlich an deren "Warnschildern" sofort kehrt....ich lach mich schlapp!
  • esip
    Freitag, 03.08.2012, 14:30 Uhr
    Transportkosten spielen keinerlei Rolle!!! Sonst würden Kälber nicht zum schlachten durch Europa gekarrt, Krabben nicht in Marocco gepuhlt und Waren aus SüdostAsien nicht billiger als heimische Produkte!
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