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28.08.2012, 15:40 Uhr

Einmal parken am Vulkan, bitte

(hgm/mgb/ah) - Parken am Vulkan: Während eines Ausbruchs auf Island machen sich diese Schaulustigen offenbar rein gar nichts aus der Gefahr, die durch die glühende Lava droht. Denn zwischen ihnen und dem potentiell tödlichen Spektakel klafft lediglich eine kleine Schlucht am Fimmvorduhals-Pass.

Das atemberaubende Foto entstand bereits 2010 während eines Ausbruchs des Vulkans Eyjafjallajökull, doch erst jetzt kam es an die Öffentlichkeit. Reiseführer Sigurður Stefnisson, der das Foto schoss, begleitete damals gerade eine Gruppe Touristen bei einer Allrad-Geländewagen-Tour über den Fimmvorduhals-Pass. Plötzlich begann der Vulkan Lava zu spucken und Stefnisson drückte auf den Auslöser.

Nur wenige Wochen nach dieser Aufnahme brach der Eyjafjallajökull schließlich mit voller Wucht aus. Seine Asche wurde bis zu acht Kilometer in die Atmosphäre geschleudert und verdunkelte in großen Teilen Nordeuropas den Himmel.

Vor allem im Luftverkehr kam es immer wieder zu Beeinträchtigungen: Der Luftraum über ganz Europa wurde aufgrund der hohen Asche-Konzentration immer wieder gesperrt, Hunderttausende Reisende aus aller Welt saßen teilweise tagelang an den Flughäfen fest.

Alle News vom: 28. August 2012 Zur Übersicht: Auto

11 Meinungen zu "Einmal parken am Vulkan, bitte"

  • astrof
    Mittwoch, 29.08.2012, 15:32 Uhr
    Die Aktion sollte sicher gewesen sein, schließlich ist das nicht Sigurður Stefnissons erste Begegnung mit einem Vulkan - es gibt mindestens zwei Bilder, die als APOD (Astronomy Picture of the Day) bei der NASA zu Ehren gekommen sind.
  • Reh123
    Mittwoch, 29.08.2012, 14:28 Uhr
    Sehr schönes Foto! Ca. 2km von der Lava-Austrittsstelle und absolut sicher. Ich war da näher dran :-) und es war auch nicht sooo gefährlich... Klar, ein bisschen Risiko bleibt :-)
  • Borntral
    Mittwoch, 29.08.2012, 10:06 Uhr
    @Puma1949: "Igitt! - So interessant die Dinger wissenschaftlich sind, aber man muss doch nicht gleich schmusen mit ihnen :-)" Das "Igitt!" verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. In einen Hundehaufen treten, ja da passt Igitt, aber in so einer Situation fänd ich einen derartigen Ausruf eher befremdlich. ;-) Ich würde mir so etwas auch gern mal anschauen. Da muss ich wohl meinen nächsten Urlaub nach der Aktivität eines geeigneten Vulkans richten. Ob das meinem Chef gefällt, wenn ich mich kurzfristig entscheide oder sind unsere beruflichen Arrangements in Deutschlands eher weniger Vulkanbesuch-tauglich? gegrüßt!
  • u8142
    Mittwoch, 29.08.2012, 07:50 Uhr
    Halb so tragisch! Im Bericht steht, dass zwischen Autos und Lava eine Schlucht ist. Die Aufnahme ist demzufolge mit einem Tele gemacht, dadurch entsteht der Eindruck der unmittelbaren Nähe. Tatsächlich können durchaus hunderte Meter dazwischen liegen!
  • Darfichmal
    Mittwoch, 29.08.2012, 07:05 Uhr
    Habe nix gegen Abenteuer. Segle gerne auf der Hochsee, im Winter begebe ich mich auch mal ins Gebirge. War schon in Wüsten und im Regenwald. Aber auf die Idee zu kommen ein getanktes Auto am Vulkan nebst Lavastrom abzustellen käme ich eher nicht.
  • joline
    Dienstag, 28.08.2012, 17:53 Uhr
    Ohne Worte!!!!!
  • Hupenbunny
    Dienstag, 28.08.2012, 17:49 Uhr
    In Nicaragua war ich auch mal direkt an der Lava..... Abgesehen davon, daß es brüllend heiß war habe ich mich zu keinem Zeitpunkt bedroht gefühlt.... Im Gegenteil es war eine absolut spirituelle Erfahrung! Gut, was diese Menschen hier treiben sieht erstmal extrem aus, doch kennen wir dank der "super Web.de-Recherche" die ges. Gegebenheiten nicht. Daher sage ich nur: Wenn so viele auf einmal den Mut aufbringen so nah an die Lava zu gehen gibt es nur zwei Gründe: 1) Es sind Lemminge 2) Es war nicht so gefährlich wie es aussieht....... wobei Lava immer eine Gefahr bildet.
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