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30.08.2012, 08:35 Uhr

Sechs neue Autos und kaum ein Flop

in Kooperation mitAuto-News

Sechs Modelle wurden beim neuesten EuroNCAP-Crashtest untersucht: der Audi A3, der Ford B-Max, der Isuzu D-Max, der Kia Cee'd, der Renault Clio und der Volvo V40.

Isuzu D-Max: So schlecht wie anno dazumal?

Pick-ups sind zwar groß und sehen robust aus, aber sie stehen nicht im Verdacht, besonders crashsicher zu sein. So erhielt die alte Version des Isuzu D-Max beim EuroNCAP-Crashtest von 2008 gerade mal zwei Sterne für den Insassenschutz. Davon wurde einer auch noch gestrichen, weil der Nackenbereich beim Aufprall extrem stark belastet wurde. Beim Fußgängerschutz erzielte das alte Modell gar nur einen von vier Sternen. Wie also schlägt sich die neue Version des D-Max? Mit achtbaren vier Sternen hat sich der Neuling sehr deutlich gegenüber dem alten Modell verbessert. Beim Insassenschutz erzielte der Pick-up 83 Prozent, beim Fußgängerschutz immerhin 51 Prozent. Obwohl auch dies eine deutliche Verbesserung zum alten Modell darstellt, verfehlt der Isuzu damit die 60-Prozent-Grenze, die Voraussetzung für eine Fünf-Sterne-Gesamtwertung ist.

Ford B-Max: Sicher trotz fehlender B-Säulen?

Die Besonderheit des neuen Ford B-Max sind die fehlenden B-Säulen. Günstig würde sich das wohl nicht auf die Stabilität der Passagierkabine auswirken, so die Erwartung. Bei einem seitlichen Aufprall stellt jedoch eine spezielle Konstruktion der Türen sicher, dass diese die fehlende Säule ersetzen können, solange sie geschlossen sind. So erreichte der neue Minivan die EuroNCAP-Bestwertung von fünf Sternen. Das Ergebnis von 92 Prozent zeigt, dass der B-Max die EuroNCAP-Tester überzeugt hat. Dazu trug auch das Antikollisionssystem für die Stadt bei: Active City Safety unterstützt den Fahrer bei Notbremsungen und verhindert so den Aufprall oder schwächt ihn ab.

Volvo V40: Mit Fußgänger-Airbag

Was den Volvo V40 aus der Sicht eines Crashtest-Experten von anderen Fahrzeugen unterscheidet, ist der erste Fußgänger-Airbag der Welt. Er ist bei allen Varianten des Kompaktwagens Serie. Beim Zusammenprall mit einem Fußgänger wird automatisch die Fronthaube entriegelt und der Airbag in Bruchteilen von Sekunden geöffnet. Der Luftsack hebt die Haube an, sodass der Fußgänger nicht auf den harten Motorblock prallt, und polstert zusätzlich auch noch die A-Säulen. Ergebnis: 88 Prozent beim Fußgängerschutz, der bisher beste Wert in dieser Testdisziplin. Insgesamt erhielt der Volvo V40 fünf Sterne.

Verbesserter Fußgängerschutz

Völlig neue Modelle sind auch die jüngsten Generationen von Renault Clio, Kia Cee'd und Audi A3. Alle erreichten fünf Sterne im Crashtest. Die EuroNCAP-Tester heben die verbesserte Fußgängersicherheit hervor. Verglichen mit ihren Vorgängern gewähren die Autos nun viel mehr Schutz beim Zusammenprall mit Passanten. EuroNCAP-Chef Michiel van Ratingen sagt: "In Europa machen Fußgänger 14 Prozent der Verkehrstoten aus. In den letzten drei Jahren hat EuroNCAP die Anforderungen hier hochgeschraubt, und die Fahrzeughersteller haben die Herausforderung angenommen. Die heute erzielten Punktzahlen waren vor einigen Jahren noch undenkbar, und der neue V40 legt die Messlatte höher."

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16 Meinungen zu "Neuwagen im großen Crash-Test"

  • S1ck60y85
    Donnerstag, 30.08.2012, 17:08 Uhr
    also ich fahre nach möglichkeit nur fahrzeuge ohne gurte, airbags, abs...da weiß ich als fahrer stets um die gefahr - und fahre entsprechend. es ist erstaunlich, wie leistungsfähig viele oldtimer besonders im bezug auf bremsen sind - das und entschlossenes handeln, haben mir schon oft den a... gerettet, wenn mir mal wieder jemand die vorfahrt genommen hat o.ä. - viele leute scheinen zu glauben, daß oldtimer zwangsläufig verkehrshindernisse sind! leider! schwerer fehler! durch die übertriebene ausstattung und panzeratmosphäre in modernen kfz entsteht meiner meinung nach bei vielen eine geisteshaltung/vollkaskomentalität à la "mir kann ja nix passieren, mein auto hat ja...und...und...", was ich für gefährlich halte - auch das führt auf der straße zu einem gegeneinander statt zu einem miteinander! letztes jahr hatte ich mit dem motorrad bei einsetzendem regen einen rutscher und war mit dem rechten bein unter meiner bmw eingeklemmt - ich mußte mich selber freikämpfen, weil mir im freiburger FEIERABENDVERKEHR kein schwein geholfen hat - zu allem überfluss fuhren einige vorbei und hupten, während sie mir den vogel zeigten... so lange das die hiesige fahrkultur ist, leisten sog. "sicherheitssysteme" nur der dummheit vorschub!
  • intressiertnich
    Donnerstag, 30.08.2012, 14:42 Uhr
    @ tequilla... erstmal prost. zur garantie. kannste vergessen. sind gerade mitm anwalt dran, das geld zurück zu bekommen. soviel zu garantie. erstmal selber zahlen oder die kiste steht... ich fand kia bisher auch fahrbar, aber da hatten wir halt noch keine langzeiterfahrungen. jetzt nach dem kundenservice. nein danke. @ Syngenor genau. audi ist auch nur n skoda. mach mal die verkleidung ab. die machen sich nichmal die mühe, nen eigenen aufkleber drauf zu packen. ist ja kostenmäßig schön, dass die mio und nicht hundertausende teile bestellen können, aber dann noch alle embleme drauf pappen. das ist einfach nur billig! sollten sich wenigstens die mühe machen, dann am ende das entsprechende emblem drauf zu kleben... soviel zeit muss sein.
  • Syngenor
    Donnerstag, 30.08.2012, 14:26 Uhr
    audi sind ganz miese karren. völlig überteuert und nur blender.
  • Harry1972
    Donnerstag, 30.08.2012, 14:22 Uhr
    Das doofe an diesen Crashtests ist, daß sie genaue Vorgaben machen, wie so ein Unfall aussehen muss und die Hersteller passen ihre Autokonstruktionen an die Tests an, damit sie dann auch gut abschneiden. Ich habe kürzlich eine Dokumentation gesehen, wo Autos völlig anderen Crashtests unterzogen wurden, also z.B. nicht 40% der Frontpartie prallen auf ein Hindernis, sondern nur 10% und da haben sogar die Autos von Mercedes Benz kläglich versagt. Trotzdem würde ich mich immer für einen alten Mercedes entscheiden, denn diese alten Modelle sind die reinsten Kampfmaschinen, die fast jeden Unfallgegner plattdrücken. Nach zwei schweren Unfällen, die ich selber nicht verschuldet hatte und wo in beiden Fällen mein alter Benz noch fahrbereit war, während der jeweils andere Wagen komplett Schrott war, behaupte ich, daß nix über Masse geht, wenn es zu einem Unfall kommt.
  • Edroxx
    Donnerstag, 30.08.2012, 14:13 Uhr
    Wenigstens entwickeln Deutsche/Japaner/Koreaner noch nicht so sehr auf Crashnormen sondern auf reale Unfälle hin wie z.B. die Franzosen. Unfallforschung und Crashsicherheit sind ein wichtiger Punkt in der Konstruktion. Ich weis gar nicht wie man das anzweifeln kann. Ich kenne genug alte und auch neue Fahrzeuge und ich bin dankbar (weil selbst schon in Unfälle verwickelt) das es die moderne Unfallforschung gibt. Jeder der das anzweifelt oder bagatellisiert ist für mich ... *Piep*
  • Spreesachse
    Donnerstag, 30.08.2012, 14:10 Uhr
    Diese unsinnigen Tests bringern gar nix mehr! Warum gibt es in der F1 KEINE Airbags und die Fahrer steigen fast unverletzt aus?? Vor allem Seiten-Crash ist wichtig, da nützen keine Lümmeltüten! Besser Tests für Stoßfänger bis 10 km/h etc., damit Bagatellscheiß entfällt!
  • member
    Donnerstag, 30.08.2012, 13:46 Uhr
    Schön wäre es von Audi, wenn den Fahrzeugen auch noch ein anständiger Blinker hinten spendiert würde und nicht so eine Funzel, die niemand sieht.
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