Zur mobilen Ansicht wechseln

11.09.2012, 10:46 Uhr

Nur wenige wollen künftig auf eigenes Auto verzichten

München (dpa/tmn) - Sprit sparen, weniger Auto fahren - das Auto gar abschaffen und bei Bedarf eins leihen? Was wie ein zukunftsträchtiges Modell klingt, können sich laut einer Umfrage nur wenige Autobesitzer vorstellen.

Fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) wollen auch in Zukunft ein eigenes Auto besitzen. Nur 9 Prozent können sich laut einer GfK-Umfrage vorstellen, stattdessen bald ausschließlich Carsharing-Fahrzeuge oder Mietwagen zu nutzen.

Rund ein Viertel der Befragten (24 Prozent) will neben einem eigenen Auto bei Bedarf Mietfahrzeuge nutzen und zum Beispiel neben einem eigenen Kleinwagen ein größeres Modell für Urlaubsfahrten ausleihen.

Mit diesen Vorlieben liegen die Deutschen im europaweiten Durchschnitt: Von insgesamt 8844 befragten Europäern aus sieben Ländern wollen 64 Prozent Autobesitzer bleiben. 23 Prozent möchten neben einem eigenen Wagen Carsharing nutzen und 7 Prozent in Zukunft auf ein eigenes Auto verzichten.

Die Bereitschaft, ausschließlich mit Leihfahrzeugen unterwegs zu sein, wächst deutschland- und europaweit mit der Größe des Wohnorts und mit zunehmendem Alter. Die Umfrage hatte das Internetportal Autoscout24 in Auftrag gegeben.

Alle News vom: 11. September 2012 Zur Übersicht: Auto

15 Meinungen zu "Kein Verzicht auf eigenes Auto"

  • esip
    Samstag, 15.09.2012, 11:28 Uhr
    Ich verzichte nicht aufs Auto!!! Ich habe seit 1,759€/ltr ein "Stehzeug"!
  • GalantEXE
    Mittwoch, 12.09.2012, 16:09 Uhr
    Die Überschrift ist mal wieder tapysch "Journaille" Auch der erste Satz, dass angeblich 69 % nicht auf Auto verzichten wollen. Die Prozentzahl möge ja stimmen, aber die Gründe werden sicherlich vielschichtig sein: Manch einer kann auf sein Vehikel nicht verzichten, weil 1. notwendig für den Weg zur Arbeit, 2. das Auto für eine größere Familie das günstigste Verkehrsmittel ist, 3. es in manchen Gegenden keinen ÖPNV gibt, Übrigens ÖPNV ist NUR eine Abkürzung für "Öffentliche Peinigung Namenloser Verkehrsteilnehmer".
  • GalantEXE
    Mittwoch, 12.09.2012, 16:05 Uhr
    Zitat: >>> . . . eine ausreichend dimensionierte Solaranlage auf dem Dach und ein E-Auto vor der Tür hat. <<< _ _ _ _ Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel Pinke, Pinke, wer hat das bestellt . . . ?! M.E. beides Dinge, die NIE eine Amortisation erreichen. Außerdem ist die Lösung ÖPNV auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Im Ruhrgebiet z.B. ergäben 10 % "Umsteiger" vom Auto auf den ÖPNV fast 100 % mehr Nutzer dort. Wie soll das gehen. Wie soll dies der ÖPNV verkraften ?
  • Okina83
    Mittwoch, 12.09.2012, 07:22 Uhr
    Warum begreifen solche Artikelschreiber nie, dass es Menschen gibt die nicht aufs Auto verzichten können. Ich wohne im Außenbereich. Ich wohne 1km vom nächsten Bäcker entfernt, zum Discounter sind es schon 3km. Mit dem Bus brauche ich zum Laden 15min. Das wär noch ok, aber auf Arbeit brauche ich so 2-3 Stunden für 25km. Mit dem Auto bin ich in 25min da. Außerdem habe ich keine festen Arbeitszeiten. Wo liegt da der Anreiz mit den öffentlichen zu fahren?? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es hier in der Provinz mal Mietstationen geben wird, wenn selbst die Tankstellen 20 Uhr schließen ;-)
  • wasistschoneinname
    Dienstag, 11.09.2012, 17:12 Uhr
    Warum ist nicht endlich mal Schluss mit dem NEID? Wer Spass am SUV hat, steigert den Umsatz im Autoladen oder an der Tankstelle, Ökos können ja gerne mit dem Rad fahren und stinkend und verschwitzt zur Arbeit kommen (im Deo ist heute ja kein FCKW mehr drinnen). All dieses ewige Gerede, daß man auf Autos verzichten kann usw.. Fast jeder ist vom Auto abhängig! Fakt! Nehmen wir mal Gegenden wie Schleswig-Holstein, Meck-Pomm usw. dort ist nunmal alles weit auseinander. Ich lade gerne Autogegner ein, die können mich mit der Rikscha fahren, kriegen auch ein paar Rupien von mir. Beruflich ist das Auto sowieso lebensnotwendig. Man muss ja heute flexibel sein. Hier ist der Staat gefragt: soll er doch Strafsteuern für Betriebe, die NICHT ortsansässige Menschen einstellen, schaffen. Für jeden Entfernungskilometer 10 Cent pro Monat. Damit hört der Schwachsinn auf, dass ein Arbeitnehmer aus Kiel in Hamburg arbeitet und umgekehrt. So wären ja auch mal wieder Jobs da. Das schont die Nerven und die Gesundheit der Mitarbeiter ungemein, mehr Freitzeit und Zeit für die Familie untermauert die soziale Seite. Perfekt!. Warum können all diese Ökos eigentlich nicht relativ denken???? Dieses LÄCHERLICHE Gerede von Umweltschutz, Resourcen usw. in Deutschland dient NUR der Lobby und der Politik. Merken Sie das wirklich nicht? WO BITTE haben wir in Deutschland, oder Europa WIRKLICHE UMWELTPROBLEME??? Meine Güte, WACHT AUF, 1968 ist vorbei!!!! Die Kreis besteht aus 360°, und soweit sollte auch das Blickfeld sein und nicht nur die Deutschen 10° Ökodenke, anders gesagt auch eine Art Mitläufertum. Ganz spontan fallen mir ganz andere Umweltprobleme ein, die gerne "vergessen" werden. Bophal (Indien), Quecksilberbelastung beim Goldgewinnen in Südamerika, Fukushima, Tschernobyl (Pripjat), Ölunfälle im Meer oder Kohlekraftwerke in China. Viele Beispiele gibt es auf blacksmithinstitute.org Ebenfalls die schwachsinnige Idee, Elektroautos zu bauen, die ja emissionsfrei sein sollen. Klar, der Strom kommt ja auch aus der Steckdose. Atomkraftwerke mit Endlager oder Kohlekraftwerke mit Co2 Emissionen, huch', mal darüber nachgedacht? Oder das bei der unnötigen Herstellung produzierte Co2, obwohl normale alte Autos noch 20 Jahre hätten fahren können? ICH WILL ABER NICHT VOM THEMA ABWEICHEN, MUSSTE ABER MAL GESAGT (GESCHRIEBEN) WERDEN! Es muss mal mehr Toleranz herrschen. PS starke Autos sind nun einmal toll - gegenteiliges hört man aber komischerweise gerade oft von den Leuten, die noch nie so ein Auto gefahren haben. Probieren geht über studieren. Und ja, Bahnfahren ist ätzend. Zugige Haltestellen, Dreck, Kaugummis auf den Sitzen und diese ganzen Affen mit Ihren Smartphones und noch schlimmer die mit der grossen Boulevardzeitung, die beim Umblättern immer meine Nase berühren, weil die Seiten so gross sind. Im Auto habe ich 2 Jacken liegen und muss sie nicht rumschleppen, kaufe ich ein, ist der Kofferraum genauso Zwischenlager, immer da wo ich bin und das geht beim ÖNVP nicht (Schliessfächer sind keine Alternative). Von den genervten Gesichtern will ich gar nicht erst anfangen. LANGE REDE, KURZER SINN: AUTOS SIND.... "LEIDER GEIL"... @ thorhansen: hätte ich nicht besser schreiben können, wobei Edeka ist zu teuer, nehmen wir Penny als Beispiel, oder?
  • Moalboal
    Dienstag, 11.09.2012, 16:51 Uhr
    Höhere Spritpreise = weniger Fahrten mit´s Auto = mehr Radler als Folge! Mit´s Radl, in Verbindung mit der Bahn, komme ich fast überall hin. Das ist nicht nur billiger, sondern auch noch gesünder. Der konsequente Umstieg war jedoch eine Überwindung - ich hab´s geschafft. 2 € für einen Liter ist sicher nicht mehr fern und auch 3 € wird ganz sicher kommen. Auch ist es sicher, dass hier ein großes Umdenken stattfinden wird. Das Leben im Speckgürtel, rund um größere Städte, wird entschieden teurer. Längere Anfahrten, um die Arbeitsstellen zu erreichen, wird sich irgendwann nicht mehr lohnen, denke ich. Wohl dem, der dann seine Butze abbezahlt, eine ausreichend dimensionierte Solaranlage auf dem Dach und ein E-Auto vor der Tür hat.
  • Marduk52
    Dienstag, 11.09.2012, 16:43 Uhr
    Was für eine verlogene und scheinheilige Titel-Bezeichnung. Ich würde mir wünschen, es hätte mal ein Redakteur soviel Arsch in der Hose zu schreiben, warum die Mehrzahl der Deutschen auf diese Scheißkarre gar nicht verzichten KANN!! Mit dem Wagen 2 Stunden zur Arbeit.....9 Std. arbeiten und anschließend incl. Stau 3 Std. wieder zurück.Vielleicht schaff ich ja mal 7 Std. Schlaf am Stück ( kann mich nicht erinnern!) und vorher wird aber noch sowas von Familienglück gepflegt.(Ironie aus!) Die Kinder fragen bereits wer der Mann da ist der spät abends heimkommt.....na von DHL wird der nicht sein...ich bins...Euer lieber Vater. Diese Scheiß billigen Vorwürfe bzgl. der DEUTSCHEN AUTOFAHRER, die ja sooo an ihrer Blechbeule hängen ( ich im übrigen nicht..schon gemerkt?) gehen mir zwischenzeitlich einfach nur noch auf den Sack. Und wenn ich dann höre, daß einem 52jährigen Familienvater die Fahrt zur Arbeit von 2 Std. durchaus "zugemutet" werden kann, gleichzeitig sehe, wie früh morgens an diversen Trinkhallen bereits die ersten Biere gestemmt werden, dann Frage ich mich : an welcher Ausfahrt bin ich in meinem LEben eigentlich falsch abgebogen, daß ich mir solche dusseligen Sprüche von 25jährigen Buben und Mädchen anhören MUSS! Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte. Und abschließend diskurtiert man dann noch über eine PKW-Maut und Spritpreise über 2,00 EURO. Sorry, aber diese Knallchargen haben nicht alle Latten am Zaun...so ein oberflächliches und scheinheiliges Pack.
Partnerangebote
Spektakulärer Unfall: LKW hängt von Melbourne BridgeVideo

Australien: Fahrer dieses Lastwagen hatte unglaubliches Glück. >

65 Jahre Land Rover: Die Marke feiert in stilvollem Ambiente

Zum 65. Geburtstag bringt die Royal Navy die Torte per Hubschrauber. >

Porsche 918 Spyder: Der Hybrid-Bolide debütiert auf der IAA im September 2013

Stuttgarter geben Details zum Nobel-Sportler 918 Spyder bekannt. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Kein Verzicht auf eigenes Auto. Umfrage: Von wegen Sprit sparen oder weniger Auto fahren.