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08.10.2012, 13:21 Uhr

So viel Rabatt war nie: Autohersteller rangeln um Zulassungen

Frankfurt/Duisburg (dpa) - Bis zu 30 Prozent Rabatt für einzelne Modelle - so viele Verkaufsförderungen wie derzeit hat es auf dem deutschen Automarkt noch nicht gegeben. Geworben wird mit Benzingutscheinen oder zinsloser Finanzierung.

Auf dem deutschen Automarkt tobt in diesem Herbst ein heftiger Rabattkrieg. Laut der regelmäßigen Marktanalyse der Universität Duisburg-Essen haben die Hersteller im September mit 435 Sonderaktionen versucht, ihre Modelle in den Markt zu drücken. So viele Verkaufsförderungen habe es noch nie gegeben, berichtete der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer am Montag (8. Oktober). Der durchschnittlich offerierte Nachlass habe bei leicht rückläufigen 12,9 Prozent gelegen, für die gängigsten 30 Modelle sogar bei 18,5 Prozent. In der Spitze bieten die Hersteller Honda und Citroën bis zu 30 Prozent für einzelne Modelle.

Zapfsäule

Nicht immer zeigen die Programme auch den günstigsten Preis. >

Dem Erfindungsreichtum der Marketing-Experten scheinen dabei kaum Grenzen gesetzt zu sein. So wird mit Gutscheinen für Benzin oder Inspektionen ebenso operiert wie mit zinslosen Finanzierungen und hohen Gebrauchtwagenüberzahlungen. Premium-Hersteller wie Mercedes-Benz und BMW mischen eher dezent mit Leasing-Angeboten mit, aus denen Dudenhöffer aber auch kräftige Preisnachlässe von rund 25 Prozent errechnet hat.

Gängigste Methode im Preiskrieg bleiben die Eigenzulassungen, die laut Dudenhöffer im September mit fast 63 000 Autos 27,8 Prozent des Gesamtmarktes ausmachten. Die Tageszulassungen der Hersteller und Händler werden mit hohen Rabatten in den permanenten Ausverkauf gestellt. Auch bereits vom Hersteller über die Ausstattung subventionierte Sondermodelle sind als Tageszulassungen erhältlich.

Besonders aggressiv sei bei den Eigenzulassungen der koreanische Hersteller Hyundai, der in den vergangenen drei Monaten 44 Prozent seiner Neuwagenverkäufe zunächst auf eigene Rechnung genommen habe. Der Importeur scheine mit aller Macht seine Verkaufsziele erreichen zu wollen und setze damit insbesondere die europäischen Volumenhersteller stark unter Druck. Das sei eine neue Qualität im Markt. Der außerordentlich intensive Rabattwettbewerb lasse auf deutliche sinkende Verkaufszahlen in den kommenden Monaten schließen.

Die Studie wertet nur offen beworbene Rabatte und Angebote von Internetvermittlern aus.

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6 Meinungen zu "Rabattschlacht der Autobauer"

  • 132leorobi
    Freitag, 21.12.2012, 08:07 Uhr
    der anteil an lohnsteuer wir pro auto immer kleiner????
  • 132leorobi
    Freitag, 21.12.2012, 08:06 Uhr
    mache suchen ihr glück über rabatt?? aber wenn alle ein hohen rabatt bekommen schlägt dies auch auf den gebrauchtwaren verkaufs preis aus??
  • 132leorobi
    Samstag, 20.10.2012, 12:26 Uhr
    bei den deutschen autohändler herscht immernoch hochmut??? wenn man normale(die es soo gibt) austattung für jedes modell möchte kann es sein dass man das mal bekommt mal nicht?? wieso kann man kein tagesfahrlich in jedem auto heute von der stange haben??? wieso bekommt man nicht winterreifen wenn man im winter ein auto bekommt??? oder ganzjahresreifen?? usw??? bei peugeot bekommt man den 9 sitzer nicht in bester ausstattung sonder nur als 8 sitzer??? acuh bein den farben ist es zum weinen??? mehr als 5 fahrben gibt es fast nie?? und wenn man dann extra farbe möchte muss man kleich 3 monate mehr lieferzeit rechnen???
  • esip
    Mittwoch, 10.10.2012, 11:24 Uhr
    In der Herstellung kostet ein Golf, einschließlich Transport nach Emden und Montage des Schilds "Made in Germany" keine 5000€! dann kommen noch Händlerprovision, Werbung, Boni für Vorstand, Reisekosten für Betriebsrat und "Kleinteile/ Sonstiges" dazu
  • schieber1
    Dienstag, 09.10.2012, 12:21 Uhr
    In Deutschland kann man leicht Rabatte geben, denn diese Fahrzeuge in unserem Lande sind sinnlos überteuert. 30% Rabatt gibt es bei EU-Autos schon lange.
  • esskastanie
    Dienstag, 09.10.2012, 07:56 Uhr
    Nunja bei der derzeitigen Flut an guten und preislich atraktiven jungen Gebrauchtwagen auf dem deutschen Markt überlegt man sich eben 2 mal ob man noch einen Neuwagen kauft.... Irgendwann ist der Markt eben an der Sättigungsgrenze , das sollten auch die Automobilhersteller mal begreifen...... Wirtschaft hin oder her.... etwas mehr Resourcenschonung unserer immer knapper werdenden Rohstoffe wäre besser als den Markt mit Billigartikeln zu bombardieren nach der ex und hopp Mentalität ........ Und das Argument die alten Autos müssen weg und umweltfreundliche Neufahrzeuge müssen her.....das is ne Milchmädchenrechnung , ein Neufahrzeug fährt auch nicht ohne Emissionen , verursacht aber bereits bei seiner Herstellung eine Menge davon....das sollte man nicht vergessen !!!
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