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06.11.2012, 16:14 Uhr

Falsch getankt: Was nun?

Essen (dpa/tmn) - Geht es beim Tanken mal hektisch zu oder der Wagen ist einem nicht vertraut, greift man schnell mal zum falschen Zapfhahn. Doch wer ein Dieselfahrzeug versehentlich mit Benzin betankt, riskiert erhebliche Schäden.

Schon geringe Mengen des falschen Treibstoffs lassen bei modernen Common-Rail-Dieselmotoren oder Motoren mit Pumpe-Düse-Technik den Schmierfilm der Einspritzpumpe reißen, warnt der TÜV Nord.

Wer die Fehlbetankung früh bemerkt, sollte den Motor auf keinen Fall starten. So können Kosten für die Reinigung oder den Austausch des Einspritzsystems und der Kraftstoffleitungen abgewendet werden. Fachwerkstätten übernehmen das Abpumpen. Einige Dieselautos haben Sicherheitseinfüllstutzen, die ein Fehlbetanken ausschließen.

Wer Normalbenzin statt Super oder Super Plus tankt, muss sich laut TÜV in der Regel keine Sorgen machen, da moderne Fahrzeuge mit Klopfsensoren ausgestattet sind und sich automatisch auf die schlechtere Benzinqualität einstellen. Allerdings gibt es in Deutschland kaum noch Zapfsäulen mit Normalbenzin.

Alle News vom: 6. November 2012 Zur Übersicht: Auto

2 Meinungen zu "Falsch getankt: Was nun?"

  • Striegistaler
    Mittwoch, 07.11.2012, 12:06 Uhr
    Stimmt nicht! Das kommt auf den eingebauten Motor an. Ältere Dieselmotoren bis etwa Baujahr 2000 ohne Turbolader verarbeiten bis etwa 10% Benzin problemlos.
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