Wie entstehen Geisterfahrten?
Herr Chiellino, wie kommt es zu einer Geisterfahrt?
Chiellino: Das passiert häufig, wenn man alkoholisiert im Straßenverkehr unterwegs ist und noch weitere widrige Faktoren dazukommen.
Dazu zählt Dunkelheit, aber auch Nebel, wenn also die Sicht eingeschränkt ist. Dann kann es passieren, dass man bei der Anschlussstelle falsch auffährt.
Bei Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden und bei denen durch Nebenwirkungen die Wahrnehmung eingeschränkt ist, mag es auch einen Zusammenhang geben.
Statistisch gesehen entstehen die meisten Geisterfahrten nicht absichtlich. Aber gibt es das auch, dass Fahrer bewusst die falsche Spur wählen?
Chiellino: Auszuschließen ist es nicht. Viele Geisterfahrten nehmen ihren Anfang auf Parkplätzen, Raststätten oder werden durch Wenden herbeigeführt.
Es können also auch mal Übermut, fatalistische Gedanken oder Kontroll-Fantasien ein Auslöser sein. Aber das ist die große Ausnahme.
Mit welchen Maßnahmen lassen sich Geisterfahrten effektiv verhindern?
Chiellino: Wir fordern, dass man die Bodenmarkierungen bei den Auffahrten verbessert, in dem Richtungspfeile eindeutig angebracht werden - unabhängig von der Beschilderung. Außerdem sollten die Verkehrsschilder bei Nacht auf ihre Wirkung überprüft werden. Es sollte also insgesamt eine optimale Unterstützung für den Fahrer gegeben sein.
Wie sollte ich als Verkehrsteilnehmer reagieren, wenn mir ein Falschfahrer entgegen kommt?
Chiellino: Für diejenigen, die unterwegs sind, ist es wichtig, dass sie sich ausreichend mit Informationen über Radio oder Navigationsgerät versorgen. Wenn ich von einem Geisterfahrer erfahre, habe ich gute Möglichkeiten darauf zu reagieren, in dem ich in der Gefahrensituation rechts auf den Seitenstreifen fahre. Die gefährliche Zeit ist die Spanne bis zum Melden der Geisterfahrt. Wenn ich also eine Falschfahrt wahrnehme, ist es unerlässlich, diese schnell zu melden.
131 Meinungen zu "Den Geisterfahrern auf der Spur"
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Raffnixe
Montag, 28.01.2013, 13:46 Uhr Die Bezeichnungen gerade im Übergangsbereich von richtungsgetrennten Fahrbahnen zu Gegenverkehr sind zum Teil sehr gefährlich. Wenn man da nicht aufmerksam ist ... Tatsache ist auch, dass erkannte Gefahrenstellen erst Jahre danach optimiert werden. ZB war die Linienführung um das Brüttiseller Kreuz (Richtung Zürich) über Jahrzehnte! eine Ursache für Unfälle und Stau, täglich! Es vergingen 10 Jahre, bis mein einfacher Vorschlag umgesetzt wurde, und siehe da, der Stau ist weg. Man muss allerdings auch sagen, dass viele Anfänger und Idioten, die abrupt und egoistisch die Spur wechseln, das ihre zum Terror auf den Strassen beitragen. Und der TCS ist so ein Weichei, der tut gerade gar nichts, nicht mal einen Hinweis zu richtigem verhalten auf der Strasse getraut er sich. Guckt nur mal, wie auf der Beschleunigungsspur auf der Autobahn eingefädelt wird. Das ist zum Heulen. Niemand lernt in der Fahrschule, auf der Beschleunigungsspur anzuhalten, um dann noch über die Sicherheitlinie einzufädeln! -
kuddel52
Freitag, 18.01.2013, 13:56 Uhr Ich bin auch für das " Krallensystem"- so ist auf jeden Fall gesichert das derjenige der drüber fährt nicht weit kommt und keinen Schaden anrichten kann!!!- Es sind schon zu viele durch Falschfahrer gestorben- völlig unnötig und noch umso schlimmer wenn sich jemand auf diese Weise das Leben nehmen will und noch andere mit in den Tod reisst!!-Leider kostet das ja mal wieder Geld- das die Regierung nicht hat.- Menschenleben retten bringt nunmal leider kein Geld ein!! -
fleur06
Freitag, 18.01.2013, 13:40 Uhr Nach meiner Meinung läßt sich das Problem sehr leicht und kostengünstig lösen. Jede Autobahnausfahrt bekommt 2 Lichschranken die hintereinander geschaltet sind Fährt man falsch durch diese Schranken dann blinken 2 rote Lampen -Stop-. Man kann auch einen Warnton oder sonstiges damit auslösen. Die Stromversorgung kommt über eine Batterie mit Solar System. -
liebo62
Freitag, 11.01.2013, 15:55 Uhr Genau wie es schon mehrfach geschrieben wurde.Wer mitkriegt, das vom Beschleunigungsstreifen nach rechts auf die Bahn gefahren werden muss ist falsch,rechts und links sollte wohl jeder beherrschen.Eine Ausrede für das falsche Auffahren gibt es da wohl nicht.Und wenns bemerkt wird ab auf den Standstreifen und die Polizei rufen,was anderes sollte wohl nicht in Frage kommen. Und wer das mit Absicht macht, dem ist das eh egal. Trotzdem muß nun endlich was passieren.Und zwar schnell. -
Peer123
Freitag, 11.01.2013, 13:54 Uhr Armes Deutschland, kann keine Schilder hinmachen an die AB auffahrt.... aber in der Stadt alle 5m ein Schild. Hauptsache ich kann in der Stadt nirgendwo mehr Parken, überall Bewohner Parkplatz, und wer trotzdem Parkt muss Zahlen. Da freut sich bloß die Kommunale Verkehrsüberwachung sonst niemand. Es wird nirgends Geld investiert was kein Geld einbringt. Also überlegt euch ein System wo der Staat Kassieren kann, erst dann wird etwas unternommen. Echt Schade das die Autofahrer immer blechen müssen -
Italiaboy022
Donnerstag, 29.11.2012, 09:38 Uhr Die Krallen sind zu teuer die kann die Regierung nicht leisten. Mautstelle für PKW! Bezahlen für jede Autobahnauffahrt. So gibt es keine Geisterunfälle mehr und die Regierung hat ein fettes Gewinn in die Kasse gebracht. -
Trulla45
Mittwoch, 21.11.2012, 17:34 Uhr ich bin total für das Krallensystem, einfach für die Auffahrt ne Geschwindigkeitsbegrenzung und wer falsch drauf fährt, kommt nicht weit. Effizient und bestimmt nicht zu kostenintensiv!! Ob gewollt oder ungewollt kommen diese Idioten dann nicht weiter und gefährden keine anderen!!
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