Sicherheitsschwächen im Dacia
Fast alle gecrashten Fahrzeuge erhielten die Bestnote von fünf Sternen. Einziger Ausreißer ist der Dacia Lodgy mit lediglich drei Sternen. In allen sicherheitsrelevanten Bereichen habe der Lodgy unter dem Durchschnitt gelegen, so EuroNCAP.
Hinzu kommt, dass der Lodgy in Märkten wie Frankreich nicht immer ESP serienmäßig hat, wie es etwa in Deutschland der Fall ist. Beim Frontalaufprall wurde die A-Säule im oberen Bereich stark verformt und das Dach in Höhe der B-Säule verbogen. Desweiteren wurde auch der Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen verformt.
Beim Fußgängerschutz liegt der Lodgy mit 44 Prozent klar unter dem Durchschnittswert von über 60 Prozent. Auch der Wert für den Kinderschutz passt laut EuroNCAP mit 77 Prozent nicht zu einem Familienauto. Die Drei-Sterne-Wertung mag Dacias eigenen Ansprüchen genügen, so die Behörde, doch die Kunden sollten sich lieber zugunsten der Sicherheit entscheiden und ein Fahrzeug mit fünf Sternen wählen.
Pluspunkte für Assistenten
Am anderen Ende der Preisspanne sorgten der Range Rover und der Volvo V60 Plug-in Hybrid für gute Ergebnisse. Der Hybrid-Schwede erreichte ähnliche Resultate wie die Normalausführung des V60. Auch der neue VW Golf schneidet im EuroNCAP-Crashtest gut ab.
Er profitiert von seinen Assistenzsystemen, die das neue Prüfschema berücksichtigt. Überrascht waren die Tester aber, dass eine Aufforderung zu Anlegen des Gurtes für die hinteren Passagiere fehlt. Lobend erwähnt werden die Assistenzsysteme in der neuen Mercedes A-Klasse und dem gelifteten Ford Fiesta.
Beim Fiesta stellt EuroNCAP das so genannte MyKey-System heraus, mit dessen Hilfe diverse Parameter wie die Höchstgeschwindigkeit auf dem Autoschlüssel programmiert werden können. Hierin sieht EuroNCAP-Chef Michiel van Ratingen ein Konzept für die Zukunft, und zwar nicht nur für Eltern und Kinder. Auch für Firmen mit Grundsätzen zum sicheren Fahren könnten einstellbare Schlüssel interessant sein.
18 Meinungen zu "Dacia offenbart Schwächen"
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Fischi
Donnerstag, 29.11.2012, 16:31 Uhr @Zeichenknecht: "nur leider deckst du mit diesen tests immer nur einen sehr kleinen teil der möglichen szenarien ab." Natürlich hast du da Recht, aber in diesen Tests sind zumindest die Randbedingungen für alle glecih, man kann also aus dem Abschneiden bei diesen Tests sicher eine größere Aussage zur Fahrzeugsicherheit machen als aus Beobachtungen aus verschiedenen Unfällen und dem jeweiligen Zerstörungsbild der Fahrzeuge. Hier kennt man die Randbedingungen nämlich gar nicht, minimale Abweichungen im Aufprallwinkel können ja schon maximale Auswirkungen haben. Mal davon ab, dass ja auch die Gewichte der verunfallten Fahrzeuge eine sehr große Rolle spielen. Alle Ingenieurskunst nutzt nicht, wenn der Unfallgegner doppelt so schwer ist. Btw: Ich fahre auch ein Fahrzeug eines deutschen Herstellers, aber nicht weil ich mir irgendwelche Biertischweisheiten als Argumente herangezogen habe, sonder weil mich bei diesem einen speziellen Fahrzeug das Gesamtpaket angesprochen hat. Das hätte aber genauso gut auch bei eienm ausländischen Hersteller passieren können (hatte vorher auch schon diverse Japaner), denn da wird absolut kein Schrott gebaut -
Zeichnenknecht
Donnerstag, 29.11.2012, 15:08 Uhr ganz blöd bin ich ja nun auch nicht. nur bringt es nix wenn du im fahrzeug beim sitzen den motor streicheln kannst. da kann die fahrgastzelle noch so intakt sein wenns dir den block in den fahrgastraum schiebt. und mit den gesetzen der physik kenne ich mich auch aus. wie gesagt ich spreche aus erfahrungen die ich und andere gesammelt haben. und ich sage ja auch nicht das die tests nicht richtig sind. nur leider deckst du mit diesen tests immer nur einen sehr kleinen teil der möglichen szenarien ab. und ich für meinen teil vertraue nunmal nur der deutschen ingeneurserfahrung und meinen erfahrungen aus meine fahrergeschichte. -
Fischi
Donnerstag, 29.11.2012, 14:00 Uhr @Zeichenknecht: Das Aussehen eines Fahrzeuges nach einem Crash hat, sofern die Fahrgastzelle nicht komplett eingedrückt wird, eine sehr geringe Aussagefähigkeit darüber wie stark die Insassen in Mitleidenschaft gezogen werden. Kleines Beispiel gefällig? Fahr mit nem Panzer mit Höchstgeschwindigkeit frontal auf einen anderen Panzer auf. An den Fahrzeugen wird der Schaden nur sehr gering sein (habe selber schon solche Unfallfahrzeuge gesehen), die Insassen sind (falls sie überleben) mindestens schwer verletzt. Wichtig für das eigene Überleben ist, dass die Fahrgastzelle möglichst intakt bleibt (auch ein äußerlich total zerstörtes Fahrzeug kann eine intakte Fahrgastzelle haben) und wie viel von dem bei einem Unfall wirkenden Beschleunigungen beim Insassen ankommt. Sind diese zu hoch, hast du keine Chance, da nützt es dir wenig wenn das Fahrzeug äußerlich kaum beschädigt ist. Im Gegenteil: Außerhalb der Fahrgastzelle SOLL möglichst viel kaputt gehen, denn dadurch wird die Bewegungsenergie beim Aufprall abgebaut so dass sie dir nicht mehr den Hals bricht. Von den Zerstörungen an einem Fahrzeug auf die Überlebenschancen zu schließen ist somit Blödsinn. Und glaub mir, Fahrzeuge bei denen die Fahrgastzelle im Euro NCAP Crashtest kollabiert haben keine Chance auf eine Zulassung im deutschen Markt. -
Zeichnenknecht
Donnerstag, 29.11.2012, 11:19 Uhr tja back genau das ist ja nicht der fall. finde es immer wieder amüsant wenn ich im starssenverkehr nen unfall zwischen nem duetschen und nem franzosen sehe. meist siehst du am deustchen nicht viel und oft genug ist vom franzosen vorne nicht mehr allzuviel übrig. oft genug schon gesehen. bei meinem ersten unfall bin ich mit meinem polo frontal in einen honda van geknallt. schaden bei mir waren 1700€ bei dem honda !7500€!... den hat es fast den kompletten motor zerlegt. ich rede wenn ich hier was schreibe von meinen persöhnlichen erfahrungen und denen aus meinen bekanntenkreis. und das leben spielt bekanntlich meist anders als irgendwelche tests... -
becktheman
Donnerstag, 29.11.2012, 11:15 Uhr @ Zeichenknecht: Von welchen französischen und asiatischen Autos redest du denn? Unterm Strich sind doch heute fast alle Autos auf ungefähr einem Sicherheitsniveau. Ich bin Autoverkäufer bei Citroen, und kann genau das Gegenteil berichten. Ein Kumpel von mir hat 2009 kurz vor Weihnachten einen gebrauchten Xsara gekauft und hatte mit ebendiesem genau an Heiligabend einen Unfall, bei dem er von der Straße abgedrängt wurde . Er hat ne Ampel abrasiert und ist dann nach ca. 50m an nem Stein im Feld zum Stehen gekommen. Hätte er diesen Unfall in seinem vorherigen Corsa gehabt, hätte er definitiv nicht unverletzt aussteigen können. Schau doch einfach mal auf die Seite von EURO NCAP und sieh dir ein paar Tests an (das kann man eigentlich jedem raten). Oft sind die Deutschen grade in dieser Kategorie nicht unbedingt die Besten. Ich glaube Renault hat sogar vor einigen Jahren damit geworben, dass die komplette Modellpalette 5 Sterne hatte. Und wie es auch hier im Artikel steht, selbst der Branchenprimus Golf offenbart Schwächen (fehlender Gurtpiepser auf der Rückbank - auf den Plätzen für Kinder!!!). Also von daher...Bälle flach halten, objektiv bleiben und akzeptieren, dass heutzutage fast alle Autos auf einem technisch sehr hohen Niveau sind. -
easy654
Donnerstag, 29.11.2012, 10:10 Uhr Aber LarryBrent, du weiß hoffentlich auch das in Deutschland eine Richtgeschwindigkeit herscht und an die darst auch du dich gerne haten!!! Es zwigt dich doch niemand schnell zu fahren oder wie du es bezeichnest zu "rasen"! Wenn du dann noch beim überholen richtig in den Rückspiegel schaust bevor du auf die linke spur wechselst und rechtzeitig den Blinker setzt kann dich auch jeder schneller Verkehrteilnehmer rechtzeitig erkennen und entsprechend reagieren. Nur weil dur die kein besseres Auto leisten kannst dürfen das die anderen natülich schon garnicht und wenn doch dann müssen die so gut wie es nur geht eingeschrängt werden... is klar ne ;) Es sollte einem auch klar sein (bevor man solche Forderungen vom Stapel lässt) das die meisten Unfälle wegen unangepasster Geschwindigket (z.B bei Nebel und Regen) passieren und das hat nichts mit einem Tempolimit zu tun. Zudem hat Deutschland einer der niedrigsten Todesraten im Straßenverkehr, obwohlandere Länder ein durchgehändes Tempolimit haben (ist ja nicht so das wir gakeins haben). Meiner meinung nach könnte man die Unfallzahlen vorallen durch mehr rücksicht im Staßenverkehr senken. Dafür müssen aber nicht nur die immer angeprangertend "BMW und Daimler Fahrer" rücksicht zeigen, vorallem auch solche fahrer wie LarryBrent (zumindest wenn er auch so Kurzsichtig auch im Straßenverkehr unterwegs ist). -
Zeichnenknecht
Donnerstag, 29.11.2012, 10:08 Uhr es soll in sachen auto jeder nach seiner meinung glücklich werden. wer dacia fahren will soll ihn fahren, wer honda fahren will soll ihn fahren. ich jedenfall bleibe bei deutschen autos (in dem fall opel [na los wo sind die opel-hasser]) und kann mich über qualität, verarbeitung und zuverlässigkeit nicht beschweren. bei meinem letzten unfall im februar (von mir unverschuldet) ist in meinen astra nen kleintransporter frontal reingeknallt. in nem asiaten oder franzosen hätte ich das nicht überlebt weil es mir den motor in den fussraum geschoben hätte. so hatte ich lediglich blaue flecken und nen schleudertrauma... ich habe in der hinsicht also schon meine erfahrungen gesammelt und weiss wovon ich rede...
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