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08.01.2013, 12:00 Uhr

Nicht immer Licht ins Dunkel gebracht

in Kooperation mitAuto-News

Jedes zweite Auto hat mindestens einen Mangel an der Lichtanlage. Das ist das Ergebnis des Lichttests, den der Automobilclub ADAC 2012 durchgeführt hat. Häufigster Beanstandungsgrund waren falsch eingestellte Scheinwerfer.

Leuchtweite häufig falsch eingestellt

Über 40 Prozent der getesteten Fahrzeuge hatten falsch eingestellte Haupt- oder Nebelscheinwerfer. Ist ein Scheinwerfer zu hoch eingestellt, wird der Gegenverkehr geblendet. Schlimme Unfälle können die Folge sein. Bei 22,9 Prozent wurde hingegen ein zu tief eingestelltes Abblend- oder Fernlicht festgestellt. Der Lichtkegel reicht in diesem Fall weniger weit auf die Fahrbahn und die Sicht des Fahrers verschlechtert sich. Vor allem nachts wird die Fahrsicherheit dadurch stark beeinträchtigt.

Licht am Ende des Tunnels

Den Grund für die hohe Mängelquote sieht der Automobilclub vor allem in so genannten "No-Name-Lampen". Bei solchen Billigprodukten kann es leicht zu einer falschen Einstellung des Lichtkegels kommen. Die gute Nachricht: Defekte bei Lampen sind eher selten. Nur 6,7 Prozent der Front- und 4,4 Prozent der Heck-, Blink- oder Bremsleuchten waren im Test kaputt. Im Zuge des jährlichen Lichttests hat der ADAC im Jahr 2012 die Beleuchtungsanlagen von etwa 9.000 Fahrzeugen überprüft.

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6 Meinungen zu "ADAC stellt Lichttest 2012 vor"

  • Fotoman
    Dienstag, 08.01.2013, 17:26 Uhr
    Daß vor allem die Nobelmarken gerne blenden, kommt nicht von ungefähr, sind es doch meist die dort verbauten weiß bis bläulich leuchtenden Scheinwerfer, die furchtbar blenden. Auch, wenn die Testgeräte beteuern, diese Lampen seien nicht heller als die gelben Scheinwerfer, sollen diese Lampen dabei gleichzeitig die Straße besser ausleuchten. Wie das gehen soll, wenn sie nicht heller sind, bleibt rätselhaft. Daß sie wirklich besser Licht machen ist indes kein Geheimnis, denn der Vordermann und der Gegenverkehr können und werden es - teils durch kurzes Aufblenden mit Fernlicht - bestätigen...
  • Angel85
    Dienstag, 08.01.2013, 17:14 Uhr
    Wir hatten auch das Problem, das an dem neuen Dienstauto die Scheinwerfer nicht mehr zu regulieren waren. Die haben geblendet, aber vom feinsten. Mir tun allein beim Gedanken daran immer noch unser Gegenfahrbahnfahrer leid. Sowas dürfte eigentlich in unserer regulierten Welt nicht passieren. Ich weiß nicht, was die vor der Übergabe mit dem Auto gemacht haben, aber ordentlich vorbereitet war der nicht (z. B. ware unsere Wischerdüsen mit Wachs zugekleistert)
  • CoOoX
    Dienstag, 08.01.2013, 16:38 Uhr
    kann mich den Vorrednern nur anschließen.... ich fahre viel Autobahn und da gibts ein Problem, das hier gar nicht erwähnt wurde... Man wird nämlich stark vom Verkehr hinter einem geblendet.... ich dachte zwar bisher, dass da die jeweiligen fahrer Schuld sind, weil die Ihr Licht auf maximum Höhe gestellt haben... Nur im Laufe der zeit muss ich sagen habe ich auch festgesetllt, dass es sich eigtl. nur die "super neunen topautos handelt"... gerade die deutschen neuen Autos fallen mir da immer wieder auf.... und wer schon mal ne halbe Stunde Autobahn gefahren ist und dabei so einen Idioten hinter sich hatte, der dich die ganze Zeit blendet, weil sein Licht so hoch ist und dadurch dich indirekt durch die Rückspiegel blendet, der weiß wie nervig sowss ist... sollten einfach mal beim TÜV genauer nachschauen und darauf achten, anstatt dies als lapidar abzutun und die Plakette zu verschenken.... ja sicher wird die Plakette selten verschenkt, aber ich kenne auch viele mit neuen Autos, wo der TÜV immer wieder über die Lichter meckert, dies aber kein Grund darstellt eine Plakette nicht zu geben... finde auch, dies hört sich danach an, wieder mal was neues zum Geldverdienen zu finden, denn eiglt. müssten diese Probleme durch den TÜV behoben werden - nicht evtl. durch eine zusätzliche Vorführung des Autos... schließlich wird man als Autofahrer schon genug vom Staat geschröpft!!!!!!!!!!
  • wolf9876
    Dienstag, 08.01.2013, 16:16 Uhr
    Mir fällt auf, daß meistens die "HiTech"-Scheinwerfer der Nobelmarken blenden, die Normalscheinwerfer sind meist korrekt eingestellt, außer eine Flachzange hat versehentlich eine Halogenlampe verdreht eingebaut, was eigentlich nicht geht, aber manche schaffen es trotzdem. Ein viel größeres Problem sind die neumodischen Blinker, die in die Scheinwerfer integriert sind, da hat man gelegentlich Probleme, die zu sehen, weil sie oft vom Ablendlicht überstrahlt werden. Warum so einen Mist zugelassen ist, ist mir unbegreiflich.
  • rushhour
    Dienstag, 08.01.2013, 16:16 Uhr
    Ich glaube dem ADAC kein Wort. Ist die Mitteilung vielleicht nur die Spitze einer Kampagne pro TÜV, pro Dekra etc., daß jetzt jedes Jahr ein kostenpflichtiger Lichttest als Notwendigkeit erachtet wird? Oder will man ein bestimmtes Produkt protegieren? Oder sollen die Kunden Lampem bei Shell kaufen?
  • olum
    Dienstag, 08.01.2013, 15:14 Uhr
    ....was heisst hier no-name-Produkte?!?.....jeder "sicherheitsrelevante" Mist wird heutzutage zertifiziert aber solche verkehrsgefährdenden Schrottfunzeln dürfen verkauft werden?!?......ach so, der Markt reguliert sich wieder mal von selbst....
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