Wintereinbruch im Süden beeinträchtigt Verkehr
(mgb) - Nachdem der Westen und die Mitte Deutschlands in den letzten Tagen unter heftigen Schneefällen gelitten haben, versinkt nun der Süden und Südosten im Weiß – mit Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Von Thüringen bis nach Baden-Württemberg und Bayern muss verbreitet mit glatten Straßen und Wegen gerechnet werden, wie das Wetter-Portal "Wetter Online" meldet.
Es ist mit länger anhaltenden und zeitweise auch kräftigeren Schneefällen zu rechnen. Diese werden Autofahrer wahrscheinlich noch bis in die Nacht zum Freitag hinein beschäftigen. Erwartet werden Neuschneemengen von zehn bis 20 Zentimetern, südlich der Donau in Richtung Alpen kann es regional auch deutlich mehr sein.
Winter kann Behinderungen im Zugverkehr bringen
Wer sich die Schlitterpartie auf den Straßen sparen möchte und stattdessen auf die Schiene umsteigt, ist nicht unbedingt schneller unterwegs. Bereits am Mittwoch schloss Bahnchef Rüdiger Zugausfälle wegen des Wintereinbruchs nicht aus. "Wir sind noch nicht durch", sagte Grube der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Wenn das ganze Land tagelang von viel Schnee und Eis überzogen sei, müsse nach wie vor mit "einigen Ausfällen von Schienentechnik oder Zügen" gerechnet werden. Die Bahn verfüge nicht über genug Reservezüge. Bislang sei sie in diesem Winter aber besser als Autos und Flugzeuge unterwegs.
Verspätungen bei Flügen im Süden möglich
Doch nicht nur am Boden, auch über den Wolken hat das Winterchaos Auswirkungen. So warnt der Flughafen München am Donnerstag, dass es aufgrund der winterlichen Bedingungen zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen kann. Reisende sollen vorab ihre aktuellen Flugzeiten überprüfen und sich gegebenenfalls an die Airline wenden.
Bereits am Dienstagabend war es wegen des anhaltenden Schneefalls am Frankfurter Flughafen zu Verspätungen und Behinderungen gekommen, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Rund 270 Flugzeuge mussten enteist sowie drei der vier Pisten des Airports vom Schnee geräumt werden. 19 Maschinen konnten erst nach 23.00 Uhr abheben, dem Beginn des Nachtflugverbots.
254 Meinungen zu "Schnee-Chaos auf den Straßen"
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sachmawas
Freitag, 18.01.2013, 10:33 Uhr @Schneeschieber da kann ich nur zustimmen. Klar gibt es übertrieben Vorsichtige auf den Strassen, die dann den gesamten Verkehr aufhalten. Aber die, die immer glauben, physikalische Gesetze gelten nur für andere, landen im Strassengraben und halten dann richtig auf! Weil um diesen Überschätzlinge zu helfen, müssen alle anderen entweder stehen bleiben (weil Strassensperre) oder haben statt 2/3 Spuren nur noch 2/1 Spuren, was zu Staus führt. Ich mag den Schnee, weil er er uns zwingt, ein wenig das Tempo rauszunehmen. Und siehe da, ein Gang runtergeschaltet und die Welt geht doch nicht unter. -
sorglos
Freitag, 18.01.2013, 09:46 Uhr Wann kommen unsere gesamten Medien endlich wieder auf den Boden der Tatsachen ??? 1. Es ist Winter - zwischen Ende November und Februar eine ganz normale Situation; und das hat nichts mit Klimawandel zu tun, das war schon immer so !!! 2. Es ist im Winter üblich dass es Schnee gibt, dass Temperaturen in den Minus-Bereich rutschen; mal mehr mal weniger. Ein Problem sind unseree 'Sprücheklopfer' !!! Anstatt sich beizeiten um die notwendigen Vorkehrungen zu kümmern beschäftigen sie sich lieber mit 'klugen' Reden. Die Räum- und Streufahrzeuge sind ab Ende November meistens NICHT einsatzbereit, die Streugut-Reserven sind nicht - oder nur ganz selten - aufgefüllt worden. Wenn die ersten Flocken fallen und die Temperaturen unter 0 °C sinken, dann kommt - und das jedes Jahr - der große 'Aha-Effekt' - mein Gott, es wird Winter, wir müssen uns kümmern ... -
BadRevolution
Freitag, 18.01.2013, 09:33 Uhr Chaos auf den Straßen --------------------------------- Das machen die, die mit 30-40km/h auf den Strassen rumschleichen weil sie zu blöd sind bei Schnee zu fahren. Sollen zu Hause bleiben und Urlaub nehmen! -
Samsara425
Freitag, 18.01.2013, 09:19 Uhr kokology, es hat doch auch niemand behauptet , daß es anders wäre , als du schilderst. Eher im Gegenteil. Im Artikel steht nur , daß es Schneechaos auf den Straßen gibt und der Wintereinbruch macht den Weg zur Arbeit zur Rutschpartie. Mehr steht da nicht. Da steht nicht dabei , daß der Winte rSchuld sei und die Autofahrer unschuldig. Durch Schnee und Eis auf den Straßen kommt es zu anderen Verhältnissen. Eine verschneite oder vereiste Straße ist nunmal anders , als eine Straße , wo kein Eis oder Schnee liegt. Ich muß z.B. auch auf einem vereisten Fußweg , der vielleicht auch durch Schnee glatt ist , vorsichtiger und langsamer gehen und trotzdem ist das Risiko , zu stürzen , viel höher als auf unvereisten oder schneefreien Flächen , weil es einfach ungewohnter ist und daher niemand so geübt ist , auch wenn ich noch so vorsichtig bin. Es ist eben nicht selbstverständlich , sich auf andere äußere Bedingungen so ohne weiteres einzustellen , als wenn nichts wäre. Da kann man noch so oft schreiben , daß es im Winter eben schneit und im Sommer öfter die Sonne scheint. Aber das ist hier gar nicht gemeint. Was ist z.B. mit den Obdachlosen ? Mit den Briefträgern ? Die werden vermutlich nicht so einfach dahersagen , na ja , is eben Winter , sondern die haben ziemlich große Probleme , wenn es besonders kalt wird und viel Schnee fällt. Wenn man aber eine Ausflugsgaststätte im Harz hat , sieht das schon anders aus. Ich denke , daß Menschen , die hier andauernd schreiben , daß es normal ist , wenn es im Winter schneit , daß die vermutlich den ganzen Tag im Büro sitzen und dahin auch mit öffentlichen Verkehersmitteln gelangen und rummeckern , wenn der Busfahrer etwas vorsichtiger fährt ( ist ja schließlich einfach nur Winter) und sie dann später zur Arbeit kommen. Viele Menschen kennen in ihren künstlichen Lebensräumen gar keine Jahreszeiten mehr. -
arid1
Freitag, 18.01.2013, 09:17 Uhr Ach ja. . . . Talfahrt der SPD ist auch ohne Schnee möglich !!!! lol
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