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22.01.2013, 10:54 Uhr

Studie: Fast jeder Dritte fällt durch die Fahrprüfung

Goslar (dpa) - Jedes Jahr fallen in Deutschland Hunderttausende durch die Führerscheinprüfung. Der Autoclub Europa ACE macht dafür eine mangelhafte Vorbereitung in den Fahrschulen verantwortlich.

Durchfallquoten von rund 30 Prozent seien jedenfalls kein Zeichen für eine hochqualifizierte Ausbildung, heißt es in einer Studie, die der ACE vor Beginn des 51. Verkehrsgerichtstages (23. bis 25.1.) vorgelegt hat. Bei der Tagung, zu der in Goslar rund 1900 Verkehrsexperten zusammenkommen, ist eine Verbesserung der Fahrausbildung ein zentrales Thema.

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In seiner Studie beruft sich der ACE auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes. Danach sind im Jahr 2011 bundesweit knapp 28 Prozent der Fahrschüler mindestens einmal durch die Führerscheinprüfung gefallen. Es komme der Verdacht auf, dass es einen Zusammenhang zwischen der hohen Durchfallquote und der schlechten Ertragslage gibt, unter der viele Fahrschulen angesichts der demografischen Entwicklung leiden, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. "Sie spekulieren auf eine hohe Durchfallquote, um anschließend zusätzliche Fahrstunden abrechnen zu können."

Große regionale Unterschiede

Dabei gibt es der Untersuchung zufolge große regionale Unterschiede. Die niedrigste Durchfallquote bei Führerscheinprüfungen hatte Hessen (22,14 Prozent) gefolgt von Niedersachsen (24,87) und Schleswig-Holstein (25,13 Prozent). In Thüringen und Sachsen dagegen fielen mehr als 36 Prozent der Aspiranten durch die Prüfung, in Sachsen-Anhalt sogar gut 38 Prozent.

Der ACE rief Führerscheinaspiranten dazu auf, Fahrschulen nicht unbedingt nach vermeintlichen Billigpreisen auszusuchen. Entscheidend sei eher eine hohe Quote bestandener Prüfungen, sagte Sprecher Hillgärtner.

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30 Meinungen zu "Den Lappen schafft nicht jeder"

  • ichhoffeeswirdbesser
    Donnerstag, 24.01.2013, 13:17 Uhr
    Das zeigt für mich überdeutlich, dass es ein gesellschaftlicher Konsens ist, dass Gebotsschilder nur als Anregungen gesehen werden und nicht als das, was die STVO eigentlich meint. Wer der Meinung ist ein solches Schild zu unrecht aufgestellt wurde, der sollte dagegen vorgehen und das SV-Amt sollte das dann auch ernst nehmen. Aber wie schon geschrieben es ist Konsens sich im Verkehr so eigene Regeln zu schaffen und sich darüber aufzuregen wenn diese mit der STVO kollidieren. Sich an die Regeln zu halten ist ja sowas von uncool.
  • wondercloud
    Mittwoch, 23.01.2013, 11:34 Uhr
    Da ich stark klaustrophobisch bin, weigerte ich mich bei der Fahrprüfung, in eine kleine dunkle Tiefgarage zu fahren. Das hieß, durchgefallen, obwohl das zum Schluß der Prüfung war und der Prüfer vorher voll des Lobes war. Für mich ein Schlag ins Genick, mein Fahrlehrer riet mir, ein ärztliches Attest beizubringen, was ich auch machte und rückwirkend wurde mir der Führerschein ausgestellt, ohne weitere Prüfung, mit der Begründung, dass man nicht unbedingt in Tiefgaragen fahren müsse, um ein guter Fahrer zu sein. Das liegt gut 30 Jahre zurück und ich habe mit Tiefgaragen und Tunnels keine Probleme mehr, da diese heutzutage alle gut ausgeleuchtet sind.
  • Horst123456789
    Dienstag, 22.01.2013, 17:48 Uhr
    Es kommt auf den Fahrlehrer drauf an ob Er dem Fahrschüler etwas beibringt oder nur durch die gegend fährt. Der Fahrschüler der 10 Std in der Schule sitz danach noch Fahrstunden nimmt mal ehrlich, was kann er noch aufnehmen der Kopf ist voll bzw der Schüler müde. Der Fahrschüler nimmt des auch ab und zu nicht ernst verpennt kommt zu spät etc. arbeitet schon mal gegen den Fahrlehrer weil er nicht einsieht warum er hier einen Schulterblick machen soll usw. es kostet Zeit, Nerven und dem Fahrschüler ( oder deren Eltern ) Geld. Aktuell ist meine Schwester in der Fahrschule und ich meine die machen nichts, die Fahrlehrer sollten meiner meinung nach verschiedene Techniken versuchen damit sie den praktischen stoff aufnimmt. Seit 1999 sind zu Fahrlehrerausbildung 276 Std Pädagogik Pflicht, diese sollen auch mal angewendet werden Zur Theorie naja lernen muss jeder in der Fahrschule wird noch viel zu haüfig, sinnloses zeug geredet und vom Thema abgeschwiffen, andererseits wird auch viel geredet oder mit dem Handy gespielt anstatt dem Lehrer mal zuzuhören. Prüfung der Prüfer kann nur das beurteilen was er sieht, er hat 45 min Zeit zu sehen ob er fahren kann oder ob er sich nach 5 min Todfahren würde. Natürlich kann jeder mal nen schlechten Tag haben, der Prüfling und Prüfer. Zumal die Angst vor der Prüfung so hoch ist und ich mir ab und zu die Frage stelle , ist die Jungend überhaupt noch belastbar? Zur Prüfung darf nur zugelasssen werden, wenn der Fahrlehrer überzeugt ist das er auch diese schaffen wird. Wenn die Eltern drängeln gibt es eine Prüfung auf eigenen Wunsch , meistens ist das Ergebnis negativ. Die Eltern sollen sich ein Bild machen und mal im Fahrschulauto mitfahren durch das Prüfungsgebiet denn sehen sie was Ihr Kind kann oder nicht, der Fahrlehrer kennt am besten die Prüfungskriterien. Natürlich gibt auch es Regionale unterschiede ob Stadt oder mehr Ländlich. In der Stadt brauchen die Fahrschüler laut Statistik fast doppelt so viel Fahrstunden aber die Stundenpreise sind allg. etwas günstiger. Gruß Horst
  • Klischee
    Dienstag, 22.01.2013, 16:55 Uhr
    Klar, wenn die Bahn am Fr. voll ist und die linke Spur mit 120- 130 fließt, macht es keinen Sinn zwanghaft 160 fahren zu wollen, angepasst fahren schont die Börse.
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