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25.01.2013, 11:57 Uhr

Rowdys im Straßenverkehr gelassen begegnen

Goslar (dpa/tmn) - Nach Expertenmeinung nimmt die Aggressivität auf Deutschlands Straßen zu. Um dem zu begegnen, gibt es nach Ansicht des Auto Club Europa (ACE) nur ein Mittel: Gelassenheit.

Autofahrer sollten bei Rowdys im Straßenverkehr jeder Form von Selbstjustiz abschwören. Das sagte der ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner beim Verkehrsgerichtstag in Goslar (23. bis 25. Januar). Dort sind unter anderem Aggressionen im Straßenverkehr ein Thema. Wer sich durch Raser und Drängler bedrängt fühle, solle nicht mit Ausbremsen, Bummeln oder permanentem Linksfahren auf der Autobahn reagieren.

Verkehrs-Rowdys mit eindeutigen Gesten zu drohen oder sie zu beleidigen, solle man sich ebenfalls verkneifen, rät Hillgärtner. Das könne eine Situation weiter eskalieren lassen. "Es kommt vielmehr darauf an, Ruhe zu bewahren und berechtigte eigene Interessen deutlich zu machen." Beim Überholen könne man beispielsweise mit kurzem Blinken einem nachfolgenden Verkehrsteilnehmer signalisieren, dass man bei nächster Gelegenheit die Spur wechseln wird.

Rüffel für Rüpel-Radler

Rücksichtslose Radler sind für viele Autofahrer ein rotes Tuch. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov sprachen sich 82 Prozent der Deutschen für mehr Polizeikontrollen und teurere Strafen für Rüpel-Radler aus. Als Autofahrer fühlten sich 81 Prozent bedroht, wenn Radfahrer ohne Licht fahren, rote Ampeln missachten und falsch in Einbahnstraßen einbiegen würden.

Fahrradfahrer verstoßen aber nach Ansicht des Radfahrerverbandes ADFC nicht häufiger gegen Verkehrsregeln als Autofahrer. "34 Millionen Menschen fahren fast täglich Fahrrad. Selbstverständlich benehmen sich die allermeisten davon im Verkehr sehr vernünftig", sagte ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. In der Summe begingen Radler nicht mehr Verkehrsverstöße als Autofahrer. Stork wandte sich damit gegen eine Aussage des Präsidenten des Verkehrsgerichtstags, Kay Nehm, der gesagt hatte, kaum ein Radler kümmere sich um Fahrtrichtung oder um Ampeln.

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35 Meinungen zu "Einfach die Ruhe bewahren"

  • Viggen
    Dienstag, 12.02.2013, 17:23 Uhr
    Schon seltsam das mache hier die USA loben >>Getötete im internationalen Vergleich Gesamtanzahl Verkehrstote pro 1 Mio. Einwohner (30-Tage-Frist) Deutschland 45 USA 105<< http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod#Get.C3.B6tete_im_internationalen_Vergleich
  • arid1
    Samstag, 02.02.2013, 10:43 Uhr
    Auf der Autobahn halte ich mich gern an die Richtiggeschwindigkeit +10 km/h !!!
  • arid1
    Samstag, 02.02.2013, 10:40 Uhr
    Wenn ich im Auto, mit meiner Frau, durch die Gegend "schleiche" bei Tempo 90 km/h durchschnittlich, dann fahre ich gern mal rechts ran um Eilige vorbei zu lassen, die etwas für meine Rente tun wollen !!!! ;-)))
  • BenutzernameY
    Sonntag, 27.01.2013, 15:33 Uhr
    Entschuldigung aber wenn ich in der 130er Zone auf der linken Spur jemanden mit 100 langschleichen sehe und der partou nicht nach rechts fährt, obwohl rechts keiner fährt und ich überholen will, kann ich einfach nicht ruhig bleiben.
  • Reaper93
    Sonntag, 27.01.2013, 15:07 Uhr
    Also langsam nervts schon, diese neue panikwelle. Es wird aufeinmal so getan als wären deutsche autobahnen der schlimmste ort der welt und jeder 2te wäre ein raser der mit 300km/h und lichthupe drängelnd über die bahn heizt. Das ist die selbe panikmache wie beim Fußball
  • esip
    Sonntag, 27.01.2013, 12:22 Uhr
    In ganz Europa fährt man sehr gelassen! In ganz Europa gibt es Tempolimit! In ganz Europa werden Raser empfindlich zur Kasse gebeten! Nur ein Land hat Chaoten hinterm Lenkrad
  • esip
    Sonntag, 27.01.2013, 12:22 Uhr
    Auch Frankreich ist gut überwacht und mit 120 /130km/h angenehm zu befahren! Das seltsame: Selbst mit Hänger darf man 120 fahren! Geht proobleemloos!
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