Survival-Tipps für Studenten
Das Lernen planen
Wer ohne Plan zu arbeiten beginnt, vergeudet Zeit und Kraft. Und gerade das können sich Studierende heute nicht mehr leisten. Deshalb ist Organisation das A und O. Dazu gehört ein Arbeitsplan. Dieser sollte genau festlegen, was der Studierende an welchem Tag erledigen will. Wichtig ist dabei, sich nicht zu viel vorzunehmen. Denn sonst ist der Frust groß, wenn die Hälfte der Arbeit liegengeblieben ist. Ein Tipp: Vorher ausprobieren, wie viel sich tatsächlich in einer Stunde schaffen lässt und danach die Planung ausrichten. Wer zum Beispiel weiß, wie viele Seiten eines wissenschaftlichen Textes er in einer Stunde durcharbeiten kann, vermag besser sein Lesepensum auf die ihm zur Verfügung stehende Zeit zu verteilen.
Regelmäßig arbeiten
Vor Klausuren lernen ist notwendig, aber auch das regelmäßige Arbeiten im Semester ist wichtig. Deshalb sollten Studierende genügend Zeit für die Nach- und Vorbereitung von Lehrveranstaltungen einplanen. Denn mit der Aufbereitung der Veranstaltungsinhalte lassen sich in der Regel die Prüfungen am Ende des Semesters leichter und erfolgreicher bewältigen. Zur Nachbereitung gehört zum Beispiel die Unterlagen zu ordnen, sich einen Überblick über die Inhalte zu verschaffen und Wichtiges am gleichen Tag noch einmal zu wiederholen.
Zeitdiebe überlisten
Gut lernen können Studierende nur dann, wenn sie nicht andauernd gestört werden. Doch was sollen sie tun, wenn das Handy ständig klingelt und ankommende Mails und Facebookposts zur Dauerkommunikation einladen? Am Besten schalten sie in der Arbeitszeit das Handy aus und verzichten ganz bewusst auf virtuelle Plaudereien. Wer in einer WG wohnt, sollte außerdem an seine Zimmertür das Schild ,Bitte nicht stören‘ hängen. Auch andere Aktivitäten wie etwa Putzen und Wäschewaschen haben in der Arbeitsphase nichts zu suchen.
Konzentration fördern
Wer effektiv sein will, sollte im Einklang mit seinem Biorhythmus arbeiten. Deshalb ist es gut, wenn Studierende herausfinden, wann sie gut arbeiten können und wann ihnen das Lernen schwerfällt. Daraus lassen sich dann die richtigen Konsequenzen ziehen. Wer vormittags um 11 Uhr sein Leistungshoch hat, sollte diese Zeit für anspruchsvolle Arbeiten nutzen und nicht mit Routineaufgaben wie Kopieren verbringen.
Pausen machen
Zu einer guten Arbeitsplanung gehört auch das Einplanen regelmäßiger Pausen. Wer zum Beispiel ein- oder eineinhalb Stunden gelernt hat, sollte sich eine kleine Auszeit gönnen. Besonders sinnvoll ist es, in dieser Zeit etwas völlig anderes zu machen, zum Beispiel den Abwasch zu erledigen oder einen kurzen Gang zum Bäcker zu unternehmen. So kommt ein Studierender auch noch an die frische Luft ... und das ist Erholung pur!
Für Belohnung sorgen
Damit die Motivation nicht auf der Strecke bleibt, sollten Studierende nicht vergessen sich für geleistete Arbeit zu belohnen und sich etwas Gutes gönnen, zum Beispiel ein Treffen mit Freunden, ein Schaumbad oder ein Kinobesuch. Überhaupt sind Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte als Ausgleich zum anstrengenden Studium wichtig.
Literaturtipps:
Brigitte Reysen-Kostudis: Leichter lernen. Für ein erfolgreiches Lernmanagement in Studium und Beruf, MVG Verlag, München 2007, 261 Seiten, 14,90 Euro
Martin Krengel: Golden Rules. Erfolgreich Lernen und Arbeiten: Alles was man braucht. Selbstcoaching. Motivation. Zeitmanagement. Konzentration. Organisation, 185 Seiten, Eazybookz, Berlin 2010, 15,95 Euro
Link-Tipp:
www.studienstrategie.de
8 Meinungen zu "Wie überlebt man das Studium?"
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HPR
Freitag, 14.10.2011, 08:30 Uhr drastische Sprache verdient drastische Antwort, versuchen Sie es anderswo, überteuerte "Ratgeberbücher" zu verkaufen. wer studiert hat, wie es ja schwarz auf weiss steht, keine Zeit sich mit diesem "Schund" abzugeben. er müsste dies Buch nämlich nach den Angaben des Autors als "Zeitfresser" auf die Seite legen. -
Kons
Donnerstag, 13.10.2011, 12:05 Uhr @MorningGlory: Kann ich also davon ausgehen, das du aus einer Arbeiterfamilie kommst? Naja, davon mal ganz abgesehen finde ich, das nicht unbedingt jeder aus einer Arbeiterfamilie auf die uni sollte. Schließlich brauchen wir so oder so Arbeiter, die die lästigen Arbeiten erledigen... wenn wir nur noch Akademiker hätten, dann würde das auch nicht lange gut gehen. Nebenbei sind einige dieser Tipps auch meiner Meinung nach eher sinnlos. DarkForrests Argumentation kann ich mich nur anschließen. -
Robur
Donnerstag, 13.10.2011, 11:57 Uhr Wie überlebt man das Studium? In meinem Wörterbuch steht bei überleben :"jmd. überlebt etwas eine sehr gefährliche Situation durchleben und dabei nicht sterben." Ich wußte bisher gar nicht das studieren so gefährlich ist das man dabei anscheinend in ständiger Todesgefahr schwebt!? -
Snaki
Donnerstag, 13.10.2011, 11:45 Uhr @MorningGlory: Studierst du selbst? Kennst du die Uni? Weißt du wies dort ist und wies dort zugeht? Heut zu Tage kann jeder durch Studienkredite etc studieren, der das Abi schafft. Also auch die Arbeiter Familien-Kinder. Natürlich mit Risiko, aber wer unbedingt will, der kann. Nicht von was reden, von dem man keine Ahnung hat!! -
DarkForrest
Donnerstag, 13.10.2011, 10:57 Uhr also ein paar der tipps sind ja ganz nett, z.b. "lernpensum planen" allerdings sind das so offensichtliche sachen, auf die man auch selber kommen kann. allerdings find ich, dass ne ganze reihe der tipps gar nicht umsetzbar sind. z.b. das lernen nach dem eigenen biorhytmus. wenn ich vom morgens um 8 uhr bis abends um 20:00 uhr in der uni hocke, kann ich nicht nach biorhytmus lernen. selbst, wenn ich um 16:00 uhr feierabend hab, dann kommt, wohnt man nicht auf dem campus, noch ein weg nach hause dazu und obendrein noch ein bissl haushalt, weil dinge wie einkaufen usw. kann man nur bedingt vor sich her schieben, da bleibt zwangsweise nur der abend/nacht, ob man da lernfähig ist oder nicht. selber in den "semesterferien" ist das nicht anders, wenn ich bis 18 uhr im praktikum stehe, nach hause komme, noch protokolle anfertigen und den nächsten tag praktikum vorbereiten muss, ist vorbei mit lernen...und meist auch mit schlaf... -
MorningGlory
Donnerstag, 13.10.2011, 10:45 Uhr Diese Lappen tun gerade so als würde es tatsächlich um ihr Leben gehen. Wer die Eier nicht hat bzw. nicht weiß welches Privileg er hat, hat an der Uni nix verloren. Leider gibt es diese Spinner dort mehr als genug. Es gibt mehr als genügend Menschen aus einfachen Arbeiter-Familien die alles dafür geben würden zu studieren und diese Lappen nehmen ihnen die Plätze weg.
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