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03.08.2012, 10:05 Uhr

Aufräumen hilft beim Abschalten nach der Arbeit

Berlin (dpa/tmn) - Hausarbeit als Ausgleich zum Stress im Job? Klingt merkwürdig, kann aber zutreffen: Bei der Zubereitung eines schönen Abendessens lässt sich der Ärger bei der Arbeit leichter vergessen.

Putzen, kochen oder staubsaugen kann Arbeitnehmern helfen, nach der Arbeit abzuschalten. "Das klingt erst einmal komisch. Doch Hausarbeit kann ein guter Ausgleich sein", sagt Annekatrin Hoppe, Professorin für Arbeitspsychologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Denn diese Tätigkeiten erfordern Konzentration und lenken ab. Wer sich etwa der Vorbereitung des Abendessens widme, kann darüber den Ärger bei der Arbeit vergessen.

Frau mit einem Stapel Ordner

Experte erklärt, dass wir Chefs oft dazu erziehen, uns zu überfordern. >

"Wichtig ist allerdings, dass die Tätigkeit im Haushalt Spaß macht", so Hoppe. Wer Staubsaugen hasst, werde dabei nicht entspannen, auch wenn er sich nach dem Job noch dazu zwinge. Derjenige sollte dann lieber kochen oder die Wäsche machen.

Vor allem Büroarbeiter könnten Entspannung aus der Hausarbeit ziehen. Denn sitzen Menschen den ganzen Tag vor dem Computer, sei es ein guter Ausgleich, am Abend etwas mit den Händen zu machen. Ein leckeres Abendessen oder eine aufgeräumte Wohnung sind zudem für viele ein Erfolgserlebnis am späten Abend.

Alle News vom: 3. August 2012 Zur Übersicht: Beruf

14 Meinungen zu "Den Stress wegputzen?"

  • Schokokringel
    Freitag, 07.12.2012, 14:04 Uhr
    Da hast Du recht mein Lieblingsgalan ♥. Ich finde Hausarbeit alles andere als entspannend. Es ist Zeitraubend, nervig, unangenehm.
  • MollyMalone67
    Mittwoch, 05.12.2012, 10:00 Uhr
    @Darkthrone: Absolut richtig. Aber Foristen wie "Salzkorn" sehen das von ihrer sehr, sehr christlichen Warte - da sind rationale Argumente bisweilen verschwendet.
  • Darkthrone
    Sonntag, 23.09.2012, 08:53 Uhr
    Salzkorn warum sollte die gesellschaft das diskutieren? beziehungen sind immer noch eine ganz persönliche sache zwischen 2 oder wieviel personen auch immer. und die funktionierten halt nicht immer für alle ewigkeit - aus den verschiedensten gründen. und so sehr sich immer das bild der intakten vater-mutter-kind-familie herbeigewünscht wird, muss akzeptiert werden, dass das nicht immer klappt und ein familie auch nicht auf teufel komm raus in der konstellation existieren muss. ich meine, kinder haben ein recht auf liebe und ein glückliches leben. das kann bei mann + frau, frau + frau, mann + mann oder bei alleinerziehenden sein. kaputte beziehungen nur wegen der kinder aufrechtzuerhalten ist krank.
  • Salzkorn
    Donnerstag, 16.08.2012, 14:44 Uhr
    an woobee- Das ist sehr ungerecht- denn Hausarbeit und Mutter zu sein, ist ein Vollzeitjob. Keine Mutter sollte gegen ihren Willen ein Kind nach der Geburt abgeben müssen um Geld zu verdienen. Sie hat einen Beitrag für unseren Staat geleistet und muss die Wahlfreiheit bekommen, wie es nach der Geburt ihres Kindes weitergeht. Es ist ummenschlich auf die Erwerbstätigkeit einer Mutter zu bestehen. Erst ab dem 2 bis 3 Lebensjahr ist ein Kind fähig eine Trennung über einen halben Tag zu verkraften. Davon abgesehen, dass Mütter oft krank werden, wenn sie eine Doppelbelastung auf Dauer verkraften müssen. In unserer Gesellschafft sollte auch diskutiert werden, warum es immer mehr alleinerziehende Mütter gibt. Ein Kind hat das Recht auf Mutter und Vater.
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