Die folgenden 5 Tipps machen Ihr iPad Pro noch produktiver

Mit unseren 5 Tipps für die Arbeit mit dem iPad Pro & Co. werden Sie noch produktiver, sei es bei beim Arbeiten mit E-Mails, Fotos oder Texten.

Wenn es nach Apple geht, sollen Desktop-PCs und Laptops bald aus Haushalten und Büros verschwinden. Mit dem iPad Pro deutet der Hersteller an, wohin die Reise gehen wird. Es ist nicht nur laut Geekbench erheblich schneller, sondern auch günstiger als das kleinere Macbook. Die Ersetzung des Mac durch ein iPad gelingt jedoch nur, wenn es auch dessen Arbeiten erledigen kann. Diesem Ziel kommt das iPad offenbar immer mehr entgegen. Erfahrungen von Business-Anwendern bestätigen dies. Das große Display und die zusätzlichen Möglichkeiten machen die tägliche Arbeit noch komfortabler. Diese neuen Features sollten Sie als Anwender unbedingt kennenlernen.

1. Auf dem iPad Pro mit unterschiedlichen E-Mail-Signaturen arbeiten

Viele Anwender nutzen das iPad vor allem für den täglichen Check ihrer E-Mails. Im beruflichen Einsatz ist die Verwendung mehrerer E-Mail-Adressen beispielsweise für Vereine und verschiedene Projekte etwas völlig Normales. Wer allerdings mit mehreren E-Mail-Adressen auf einem Gerät arbeitet, möchte diese in der Regel mit unterschiedlichen Signaturen versehen und nicht nur die Standard-Angabe "Vom iPad versendet" nutzen. Was bei privaten E-Mails vielleicht noch akzeptabel erscheint, ist bei geschäftlichen Mails über Firmen-Accounts ein No-Go. Jede weitere E-Mail-Adresse, die hinzukommt, verstärkt den Wunsch nach Verwendung unterschiedlicher Signaturen.

Um E-Mail-Signaturen anzulegen und sogar HTML-Signaturen einzubinden, brauchen Sie noch nicht einmal die Unterstützungen diverser Apps, die so etwas versprechen. Ihr iOS 9 auf dem iPad reicht völlig aus, um diese Aufgaben zu erledigen.

Wählen Sie hierzu den Menüpunkt "Mail, Kontakte, Kalender" direkt unter "Einstellungen". Unten rechts im Menü befindet sich der Punkt "Signatur". Die Voreinstellung lautet "Von meinem iPad gesendet" oder - falls Sie ein iPhone verwenden - "Von meinem iPhone gesendet". Unter "Signatur" können Sie zwischen den Optionen "Alle Accounts" und "Pro Account" auswählen. Während Sie unter "Alle Accounts" eine Standard-Signatur für alle genutzten E-Mail-Accounts erzeugen, können Sie die Zuweisung unter "Pro Account" für jeden E-Mail-Account individuell erstellen.

2. Sync-Funktion im Texteditor

Wenn Sie mit dem iPad Pro unterwegs sind, können Sie zum Schreiben die Display-Tastatur des iPad Pro nutzen. Dank des großen Displays ist eine Tastatur darstellbar, die fast so wirkt wie die Mac-Tastatur. Noch mehr Bedienkomfort verspricht das externe , dessen Tastaturlayout aber zurzeit nicht in Deutsch verfügbar ist. Die Tastatur des ist eine Alternative. Sie ist mit deutschem Zeichensatz ausgestattet und verfügt zudem noch über beleuchtete Tasten. Beide Tastaturen lassen sich ganz einfach per Smart Connector mit dem iPad Pro verbinden. Hierbei sind weder Bluetooth noch Schalter erforderlich.

Einen auf dem iPad geschriebenen Text später mit einem anderen Gerät weiter bearbeiten zu können, ist für die meisten Anwender sehr wichtig. Die App für das iPad Pro kommt diesem Wunsch entgegen, denn mit der App verfasste Texte lassen sich sowohl in der iCloud als auch in der speichern und können somit später leicht mit anderen Computern bearbeitet werden.

Auch Apples Textprogramm oder in Verbindung mit einem Office-365-Account bieten diese Möglichkeiten an. Zudem können Sie mit diesen Apps Bilder, Grafiken und Fotos komfortabel in das Dokument einbauen. Dennoch ist PlainText 2 sinnvoll, wenn Sie mit langen Texten arbeiten und diese nicht gestalten müssen.

3. Einfache und schnelle Bildbearbeitung

Ein Foto eben mal schnell mit mehr Farbe, einem anderen Kontrast oder einer anderen Helligkeitsstufe etwas aufzupeppen, ist bereits mit Bordmitteln des iPad Pro möglich. Nutzen Sie hierzu einfach Apples App Fotos. Wem die Bearbeitungsmöglichkeiten nicht ausreichen, sollte sich Snapseed von Google ansehen oder die App für zwei Euro kaufen.

Wir empfehlen das kostenlose Snapseed. Viele klassische Bildeffekte können Sie von Hand einstellen oder auch den Automatik-Modus dazu nutzen. Ob Sie nun dunkle Passagen in bestimmten Bildbereichen aufhellen möchten oder von kreativen Filtern Gebrauch machen - als experimentierfreudiger Nutzer werden mit Snapseed ihre helle Freude haben.

4. Sichere Verwaltung von Passwörtern

Dass man grundsätzlich unterschiedliche Passwörter für verschiedene Anwendungen nutzen sollte, ist hinlänglich bekannt. Es ist aber keineswegs einfach, sich alle Passwörter zu merken. Viele Anwender verwenden allerdings so simple Zeichenfolgen wie "abcdefg" oder "12345678" als Passwort. Sie lassen sich durch Ausprobieren leicht ermitteln und sind daher nicht zu empfehlen.

Dieses Problem lässt sich mit Apps für die Passwortverwaltung wie gut lösen. Die App ist auf jeder Systemplattform verfügbar und bietet eine automatische Synchronisation im WLAN, die per iCloud oder Dropbox erfolgt.

5. Traffic checken

Wenn Sie unterwegs häufig online sind und nicht im WLAN-Netz einer Bar oder eines Cafés surfen, nutzen Sie das Netz Ihres Mobilfunkanbieters. Außerhalb der Reichweite eines WLANs wird das gesamte Daten-Transfer-Volumen auf das Volumenkontingent Ihres Mobilfunkvertrags angerechnet. Leicht kommen auf diese Weise ein paar hundert MB zusammen, sodass die Volumengrenze schnell erreicht ist und Sie sich nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit im Netz bewegen können. Bei E-Mails und Chataktivitäten stellt das kein Problem dar. Wollen Sie allerdings Fotos oder vergleichbar große Datenmenge versenden, geht das nur langsam vonstatten. Viele Provider bieten deshalb die Möglichkeit, Datenvolumen nachzubuchen, was allerdings nicht ganz billig ist.

Ein paar nützliche Apps helfen dabei, das Datenvolumen im Blick zu behalten. So zeigt beispielsweise die App das monatliche Datenvolumen an, das Sie im WLAN oder im Mobilnetz verbraucht haben und wie viel Volumen Ihnen noch im aktuellen Monat verbleibt. Die App hilft Ihnen, den Traffic im Auge zu behalten und sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen. Andere Apps arbeiten ähnlich zuverlässig, nachdem Sie das monatlich verfügbare Volumenkontingent angegeben haben. Hundertprozentig genau sind die Apps zwar nicht, dennoch sind die Ergebnisse hinreichend zuverlässig und bieten eine gute Orientierung. Schließlich hängt alles von den Daten ab, die der entsprechende Datenprovider jeweils angibt.© IDG