Berlin (dpa/tmn) - Netzzugang, Videos, Nachrichtenversand - das alles belastet den Smartphoneakku. Deswegen sollten Nutzer von allen Energiesparmöglichkeiten ihres Geräts Gebrauch machen, rät das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF). Mit einigen Tricks kann man sogar noch mehr Laufzeit aus dem Akku herausholen:

1. WLAN statt 3G: Wer über ein WLAN ins Netz geht, ist meist nicht nur schneller unterwegs, sondern spart auch Akkustrom. Aus Sicherheitsgründen sollten nur verschlüsselte Netze benutzt werden.

2. Bildschirmbeleuchtung: Je dunkler, desto sparsamer. Viele Geräte bieten mittlerweile die automatische Regulierung an. Das sollte man nutzen. Je schneller der Bildschirm bei Nichtgebrauch des Telefons abschaltet, umso weniger Strom fließt.

3. Verbrauch im Hintergrund: Manche Apps nutzen stromhungrige Funktionen wie GPS oder Bluetooth, auch wenn sie im Hintergrund laufen. Wird ein Programm nicht benötigt, kann man es ruhig komplett beenden. Der Energieverbrauchsmonitor des Telefons gibt Aufschluss, welche Programme besonders viel Strom wollen.

4. Abrufintervalle: Die ständige Suche nach neuen Mails zehrt am Akku. Wer das Abrufintervall länger einstellt, spart also Strom. Wenn der E-Mail-Fluss nicht hochaktuell sein muss, reicht auch der manuelle Abruf aus. Dann wird nur Energie aufgewendet, wenn tatsächlich Mails heruntergeladen werden.

5. Betriebsbedingungen:Die optimale Betriebstemperatur für Akkus liegt bei etwa 20 Grad Celsius. Ist es zu kalt oder zu warm, leidet die Leistung. Deswegen sollten Smartphones an kalten Tagen in einer isolierten Tasche getragen werden.

6. Ladezyklen: Der gefürchtete Memory-Effekt, also der Kapazitätsverlust des Akkus nach häufigem Teilaufladen, ist heute kaum noch ein Problem. Moderne Batterien halten mehrere Hundert Ladevorgänge ohne Leistungsverlust aus. © dpa