Amazon hat Angst. Vor explodierenden Hoverboards. Deshalb hat Amazon den Verkauf des trendigen Fortbewegungsmittels eingestellt.

Seit einiger Zeit häufen sich in den USA die Berichte über ernste Vorfälle in Zusammenhang mit Hoverboards, mindestens zehn Fälle werden in den USA untersucht. Einige Exemplare der trendigen Fortbewegungsmittel fingen offensichtlich Feuer. In einem Fall soll wegen eines defekten Hoverboards ein Haus zumindest teilweise ausgebrannt sein. Der Online-Versandhändler Amazon zieht nun daraus die Konsequenzen und hat mindestens einige Hoverboardmodelle aus seinem Angebot entfernt, wie US-Medien berichten.

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Laut dem Unternehmen Swagway, einem großen Hersteller von Hoverboards, habe Amazon von allen Hoverboard-Anbietern Informationen dazu angefordert, ob die verkauften Hoverboards bestimmten Sicherheitsstandards entsprächen. Bei den zitierten Standards handelt es sich um solche, die Batterien/Akkus und Ladegräte betreffen. Denn im Bereich Akku und Ladegeräte liegt anscheinend eine sicherheitsrelevante Schwäche bei den Hoverboards.

Die Verbraucher-Testseite Best Reviews berichtet, dass Amazon sogar sämtliche Hoverboards aus seinem Angebot entfernt habe. Die Testseite empfiehlt derzeit keine Hoverboards zum Kauf, so lange deren Sicherheit nicht geklärt sei.

Zudem weigern sich mittlerweile etliche US-Fluglinien Hoverboards an Bord ihrer Maschinen zu transportieren. Der Onlineversand-Händler Overstock.com hat Hoverboards ebenfalls aus seinem Angebot entfernt. © PC WELT