So gelingen 3D-Fotos auch ohne 3D-Kamera.

Sie mögen 3D-Bilder, aber besitzen keine Kamera, um Fotos dieser Art selbst anzufertigen? Wir haben acht Apps unter die Lupe genommen, welche den Sprung in die dritte Dimension per Software erlauben.

• (werbefinanziert)

Mit dieser App für Android müssen Sie zwei Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven aufnehmen (ganz so, wie es auch unsere Augen machen). Das Ergebnis ist ein Wackelbild oder auch ein Doppelbild, welches einen überzeugenden 3D-Effekt bietet. Für ein optimales Foto benötigen Sie jedoch ein Stativ (oder die ruhigsten Hände der Welt).

• (kostenlos)

Mit 3D Camera benötigen Sie nur ein einziges Bild, das fertige 3D-Foto wird anschließend auf dem Server der Entwickler berechnet - welcher allerdings nicht immer erreichbar ist. Um das Ergebnis sehen zu können, müssen Sie das Smartphone außerdem hin und her bewegen oder in das Bild hineinzoomen. Das Ausprobieren lohnt sich trotzdem.

• (kostenlos)

Umständlicher Name, einfache Handhabung: Die App erzeugt sehr kurze Filme, welche das Geschehen aus einem jeweils leicht anderen Blickwinkel aufnehmen. Das Resultat ist eine recht überzeugende 3D-Szene, wofür Sie als Regisseur jedoch wiederum sehr ruhige Hände benötigen. Schön: Das Teilen im .gif- oder .mp4-Format unterstützt die App von Haus aus.

• (kostenlos)

Mit dieser App nehmen Sie mehrere Bilder auf, welche sich anschließend in Form von .gif-Dateien zu einem räumlichen Ganzen zusammenfügen lassen. So können Sie um das fertige Objekt "herumgehen" und es aus anderen Blickwinkeln betrachten. "Echtes" 3D ist das zwar nicht, aber die vollständige Aufnahme eines Objekts bietet sonst keine andere App in diesem Vergleich.

• (kostenlos)

Die guten, alten Rot-Cyan-Brillen lässt diese App aufleben: Der resultierende Effekt lässt sich zwar nur mit einer geeigneten Brille sichtbar machen, aber dafür fällt das Resultat auch sehr hochwertig aus. Der räumliche Effekt wirkt durch die stereoskopische Aufnahme unter Make It 3D Free am besten.

• (werbefinanziert)

Zwei Bilder werden nebeneinander aufgenommen und anschließend im für 3D-Fernseher freundlichen .jps-Format gespeichert. Das Ergebnis fällt ansehnlich aus - aber es kann auf Smartphones nur dann gesehen werden, wenn Sie einen Euro für den Kauf der App ausgeben, obwohl das Programm bereits durch Werbung finanziert wird…

• (kostenlos)

Spielerei für zwischendurch: Diese App nimmt normale Fotos auf und fügt anschließend 3D-Objekte in die Szene ein. Für dieses Element dürfen Sie dann beispielsweise den Lichteinfallswinkel und ähnliche Parameter festlegen, was allerdings nichts daran ändert, dass die "Fälschung" sofort erkennbar ist.

• (werbefinanziert)

Wackelbilder, Doppelbilder, anaglyphische Rot-Cyan-Bilder: Diese App bietet praktisch alles. Schade ist jedoch, dass Bilder nur in 2D abgespeichert werden, so dass Sie immer die App aufrufen müssen, um die Fotos in 3D zu "konvertieren" - und mehr als 50 Bilder dürfen Sie in der kostenfreien Variante ebenfalls nicht aufnehmen.© IDG