Dutzende Schüler einer Highschool im US-Staat Colorado sollen Medienberichten zufolge auf ihren Smartphones Nacktbilder von sich selbst ausgetauscht haben.

Das meldeten mehrere US-Medien am Wochenende unter Berufung auf Angaben der Schulverwaltung und Polizei. Etwa 400 Bilder seien im Umlauf gewesen. Jungen und Mädchen sollen etwa gleichermaßen beteiligt gewesen sein. Der Vorfall läuft unter dem Begriff Sexting, einem Wort aus Sex und Texting - etwa für den Austausch erotischer Fotos und Nachrichten via Handy.

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Dem Sender CNN zufolge flog der Skandal an der Cañon City High School durch einen Tipp bei einer Behörden-Hotline auf, bei der Jugendliche anonym Handlungen melden können, die sie als bedrohlich empfinden. Die Polizei habe darauf am vergangenen Montag Ermittlungen aufgenommen und prüfe strafrechtliche Folgen.

Die rechtlichen Fragen seien in diesem Fall aber knifflig, weil die meisten Beschuldigten selber minderjährig seien und Bilder von sich selber ausgetauscht hätten, zitierte die "New York Times" den zuständigen Bezirksstaatsanwalt Thom LeDoux.

Wie es weiter hieß, spielten Mitglieder des Highschool-Footballteams eine Rolle. So viele seien beteiligt gewesen, dass ein für den vergangenen Freitagabend angesetztes Saison-Finalspiel abgesagt worden sei. Den Berichten zufolge kamen bestimmte Apps mit harmlos erscheinenden Logos zum Einsatz, mit denen sich aber Dateien hätten verbergen lassen. Zugang erhält man nach dem Öffnen und der Eingabe eines Passworts.© dpa