Berlin (dpa/tmn) - Um sich voll aufs Manövrieren und das Kontrollieren des Kamerabildes konzentrieren zu können, sollten Drohnen-Piloten ihren Flug sorgfältig vorbereiten. Dazu gehören etwa geladene Akkus und Ersatzakkus sowie Ersatzteile im Gepäck, berichtet die "Computerbild" (Ausgabe 25/15).

Anfänger sollten sich außerdem vor dem Flug mit den Funktionen der physischen oder der App-Fernsteuerung vertraut machen. Ebenso wichtig ist die sorgfältige Auswahl des Startplatzes: Freie Felder mit viel Abstand zu Bäumen und Bebauung sind ideal, nicht nur für den Erstflug.

Dabei sollte man bedenken: Beim Flug auf oder über Privatgrundstücken muss er Eigentümer seine Zustimmung erteilen. Sperrzonen wie Flughäfen oder Kraftwerke sind den Angaben zufolge absolut tabu.

Drohnenpiloten tragen die Verantwortung für ihr Flugobjekt und sollten deshalb durch eine defensive und umsichtige Flugweise sicherstellen, dass niemand zu Schaden kommt. Grundsätzlich sollte man nicht über Menschen hinwegfliegen und stets die Persönlichkeitsrechte anderer im Hinterkopf behalten, wenn man mit der Drohne fotografiert oder filmt.

Drohnenpiloten sind dazu verpflichtet, ständigen Sichtkontakt zum Flugobjekt zu halten. Auch deshalb sollte man sich gerade als Einsteiger langsam an neue Funktionen herantasten, so der Expertenrat. Eine Rückkehrautomatik oder eine Folgefunktion etwa, gelte es erst einmal in unmittelbarer Nähe auszuprobieren.

Wer nicht erst in eine Spaß-Drohne zum Ausprobieren und danach noch einmal in ein teures Modell investieren möchte, kann oft auch direkt zur Fortgeschrittenen- oder Profi-Drohne greifen. Diese bieten den Angaben zufolge oft einen Anfänger- oder Smart-Modus, der komplizierte Funktionen ausschaltet und dem Anfänger mit diversen Automatiken hilft.© dpa