Das Unicode Consortium reagiert auf Rassismus-Vorwürfe und stellt Emojis mit unterschiedlichen Hauttönen vor.

Die japanischen Smiley-Abkömmlinge Emojis sind beliebt, haben derzeit aber mit einem Imageproblem zu kämpfen: Sie sind alle hellhäutig. Das für die kleinen Bilder verantwortliche Unicode Consortium reagiert auf die damit verbundenen Rassismus-Vorwürfe und will die Emojis künftig farbenfroher machen.

In einem Entwurf , an dem auch Apple und Google beteiligt sind, finden sich sechs unterschiedliche Hauttöne, die in Zukunft auf die einzelnen Emojis angewendet werden sollen. Auf dem Smartphone könnte per Druck auf das jeweilige Gesicht ein Menü erscheinen, in dem andere Farbvarianten ausgewählt werden können.

Bis zur Einführung der farbenfrohen Emojis könnte es jedoch noch dauern. Eine Umsetzung wird frühstens mit Unicode 8.0 erwartet, der neue Standard soll frühstens Mitte 2015 erscheinen. Danach könnten Software-Hersteller die neuen Emojis integrieren.

Schon bei Unicode 7.0 haben sich meisten Hersteller viel Zeit genommen, auf kaum einem System ist die neue Spezifikationen schon Standard.© PC WELT