Berlin/Amsterdam (dpa) - Über 100 Anbieter von Lösungen für das vernetzte Zuhause wollen zusammenarbeiten, um die Verbindung verschiedener Geräte zu erleichtern.

Drei europäische Branchen-Initiativen entwickeln zusammen eine einheitliche Sprache für das Smart-Home, wie sie am Dienstag ankündigten.

Mit der Kooperation seien Bereiche wie Energieversorgung, Telekommunikation und Gebäudeautomation in Europa komplett abgedeckt, erklärte der Vorsitzende der Initiative EEBus, Peter Kellendonk.

In EEBus haben sich 50 Unternehmen wie Miele, Bosch Siemens Hausgeräte, Eon, EnBW oder Kabel Deutschland zusammengeschlossen, um an gemeinsamen Formaten für die Heimvernetzung zu arbeiten.

An der neuen Kooperation nehmen auch die Initiativen Energy@home und Agora mit einem Fokus auf Energie und Kommunikation teil.

Aktuell werden immer Geräte und Dienste für das vernetzte Zuhause entwickelt. Allerdings sind viele Geräte und Angebote nicht miteinander kompatibel, in der Branche machen sich viele für einheitliche Standards stark, um den Markt schneller voranzutreiben.© dpa