Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Computer und Smartphone aktualisieren ihre Software meist automatisch. Doch auch Fotokameras haben eine Firmware für die es Updates gibt. Der Nutzer muss sie nur selbst aufspielen.

Updates gibt es nicht nur für Computer, Tablets oder Smartphones. Auch die System-Software (Firmware) vieler zumeist höherwertiger Digitalkameras wird mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert, um Fehler zu beheben oder neue Funktionen auf den Fotoapparat zu bringen. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin.

Von einem Update erfahren Nutzer entweder per E-Mail, etwa wenn sie ihre Kamera beim Hersteller registriert haben. Oder sie müssen auf den Support- oder Service-Seiten der Hersteller regelmäßig nach Downloads für ihr Kameramodell suchen. Um Updates identifizieren zu können, sollte man natürlich die auf dem Gerät laufende Firmware-Version kennen. Diese kann meist ganz einfach im Kamera-Menü eingesehen werden.

In der Regel wird eine neue Firmware-Version als Download-Datei bereitgestellt, die auf eine Speicherkarte kopiert werden muss. Diese sollte man vorher frisch formatieren, raten die Experten. In jedem Fall gilt es, die Anleitungen der Hersteller zum Update-Prozess genau zu studieren. Denn manchmal ist es zum Beispiel notwendig, dass die heruntergeladene Datei in einem Ordner liegt, der einen bestimmten Namen trägt. Oft ist es aber auch so, dass die Datei unter Verzicht auf jegliche Unterordner direkt auf der obersten Ebene der Karte liegt.

Eine wichtige Vorsichtsmaßnahme für den Updateprozess ist ein voll geladener Akku oder - falls möglich - der Anschluss des Apparates ans Stromnetz. Und natürlich darf die Kamera während des Aktualisierungsprozesses keinesfalls ausgeschaltet werden - es sei denn, der Apparat selbst gibt die Anweisung dazu. Ungeduldige Naturen sollten während des Updates auch nicht mit den Knöpfen und Rädern der Kamera spielen.© dpa