Berlin (dpa/tmn) - Wer seine Fotografien regelmäßig im Netz präsentieren möchte, dem steht mit Tumblr eine schlanke, einfach zu bedienende Blogging-Plattform zur Verfügung.

Auch Einsteiger könnten mit dem kostenlosen Tumblr-Dienst ohne viel Aufwand schicke Seiten bauen, berichtet die Zeitschrift "c't Digitale Fotografie" (Ausgabe 6/15). Ein weiterer Vorteil für Fotofreunde: Tumblr ist konsequent für visuelle Inhalte optimiert. Natürlich sollte Nutzern klar sein, dass es sich um einen proprietären Cloud-Dienst handelt, bei dem man vom Betreiber Yahoo abhängig ist, so die Experten.

Strukturell ist Tumblr nur auf kurze Texte und Medien wie Fotos ausgelegt, für lange Artikel ist der Dienst also weniger geeignet. Genau richtig sind den Angaben zufolge bei Tumblr also alle, die hauptsächlich Fotos, eher kurze Texte oder Links veröffentlichen möchten. Wer eine eigene Webseite hat, kann sie mit einem Blog bei Tumblr (Tumblog) elegant erweitern, erklären die Experten. So könne man beispielsweise Content wie Linksammlungen, Schnappschüsse oder Kuriositäten, die eigentlich nicht so richtig auf die eigene Seite passen, praktisch auslagern. Für Themenkanäle mit Foto-Sammlungen eigne sich ein Tumblog ebenfalls sehr gut.

Weil es den Angaben zufolge ziemlich leicht ist, in Tumblr Fotos aus verschiedenen Quellen zu sammeln und zu posten, ist der Dienst auch bestens als Fotoaggregator geeignet. So ließen sich die besten Fotos von Facebook, Flickr, Instagram oder Google+ an einem Ort zusammenführen. Tumblr kann man aber natürlich auch selbst als soziales Netzwerk nutzen, etwa um mit anderen Fotografen in Kontakt zu treten. Und über eine Fragen-Option lässt sich der Tumblog auch in ein interaktives Forum verwandeln: Wer die Einstellung aktiviert, kann Fragen der Community und die eigenen Antworten veröffentlichen, so die Experten. Und mit wenig Aufwand ist es auch möglich, mit mehreren gemeinsame Tumblogs zu erstellen und zu betreiben.© dpa