In Russland macht das digitale Zeitalter auch vor Friedhöfen nicht mehr Halt. In drei der meistbesuchten Gedenkstätten Moskaus werden Besucher schon bald auf uneingeschränkte WLAN-Verbindungen zugreifen können.

... und doch am Leben. Warum passiert so etwas immer wieder?

Der Nowodewitschi-Friedhof gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Moskaus. Viele Berühmtheiten fanden hier ihre letzte Ruhe - wie zum Beispiel der erste Präsident Russlands, Boris Jelzin.

Tote Berühmtheiten googeln

Auf der offiziellen Homepage der russischen Hauptstadt wurde nun bekanntgegeben, dass der Nowodewitschi sowie zwei weitere Gedenkstätten Moskaus ab 2016 mit freiem WLAN ausgestattet werden.

Artem Jekimov, Vorsitzender des Moskauer Büros für Begräbnisdienste, nannte die Ziele dieser Neuerung: Man wolle den Besuchern helfen, leichter an Informationen zu den berühmten Verstorbenen zu gelangen.

Außerdem solle der Friedhofsbesuch laut Jekimov generell "angenehmer" werden.