Berlin (dpa/tmn) - Second-Hand-Tablets sind günstig. Beim Kauf sollte man jedoch auf den aktuellen Preis der Geräte achten. Denn der Preisverfall bei den High-Tech-Geräten sei mit Ausnahme von iPads hoch, berichtet die Zeitschrift "Connect" (Ausgabe 4/15).

Liegt das Angebot für das gebrauchte Modell nur knapp unter dem niedrigsten Neuangebot, sollte man den Experten zufolge lieber etwas draufzahlen und hält dafür dann ein Neugerät in den Händen.

Als Käufer gilt es zudem, genauestens zu überprüfen, ob das Tablet aus zweiter Hand Gebrauchsspuren aufweist. Finden sich dazu keinerlei Angaben im Angebotstext, und sind auch kein Fotos dabei, hakt man besser noch einmal beim Verkäufer nach und fordert Bildern an. Man sollte auch nicht vergessen zu fragen, ob ein Kassenbon oder ein Garantieschein des Herstellers vorhanden sind. Idealerweise nimmt man das Gerät natürlich in Augenschein und in die Hand, wenn der Anbieter in der Nähe ansässig ist. Von wie auch immer gearteten Blindkäufen raten die Experten in jedem Fall ab.

Wenn möglich wird am besten immer bar und vor Ort bezahlt. Das ist am sichersten und bietet zudem noch Spielraum für spontane Kaufrückzieher, etwa wenn man in letzter Minute doch noch einen inakzeptablen Makel entdeckt.

Wer sich grundsätzlich für einen Neukauf entschieden hat, sollte wissen, dass sich Warten auszahlt: Wer ein Tablet nicht gleich zur Markteinführung kauft, wird meist binnen weniger Wochen mit um 10 bis 20 Prozent gesunkenen Preisen belohnt. Bei älteren Modellen sind Verbraucher zwar per se günstiger dran, müssen dann aber prüfen, ob Ausstattung und Technik noch den eigenen Ansprüchen genügt oder ob Abstriche gemacht werden müssen.© dpa