Per künstlicher Intelligenz bewertet der Dienst #Howhot die Attraktivität einer Person und errät deren Alter.

Konzern kauft Start-up, das darauf spezialisiert ist, Emotionen am Gesichtsausdruck abzulesen.

Aktuell erfreut sich der Web-Dienst #Howhot unter faces.ethz.ch einer hohen Beliebtheit in sozialen Netzwerken. Dort können Fotos von Personen hochgeladen werden. Eine künstliche Intelligenz ermittelt dann, wie attraktiv diese Person ist und errät auch noch ihr Alter.

Entwickelt wurde der Dienst von Forschern der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) und den Machern der für iOS und Android erhältlichen Flirt-App Blinq. Innerhalb der ersten zwölf Stunden nach dem Start wurde der Dienst laut Angaben der Betreiber von über 1 Millionen Nutzern verwendet.

Auch Alter wird erraten

Die Nutzer können bei #Howhot ein Foto hochladen. Anschließend ermittelt der Dienst die Attraktivität der auf dem Foto abgebildeten Person und errät deren Alter. Die dabei zum Einsatz kommende künstliche Intelligenz nutzt Gesichtserkennungsalgorithmen und greift auf eine Datenbank zurück, in der die Bewertungen von Profil-Bildern von Blinq-Nutzern gespeichert sind. Genauere Details zur Funktionsweise des Dienstes finden Sie in diesem PDF-Dokument.

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Die Bewertung der Attraktivität einer Person erfolgt nach einer kurzen Berechnungsphase in den sechs Stufen "Hmm...", "Ok", "Nett", "Heiß", "Umwerfend" und "Gottähnlich". Außerdem werden beim Ergebnis unter dem Bild das ermittelte Geschlecht und das geschätzte Alter angegeben. Das Ergebnis darf dann noch über diverse Buttons beispielswese per Mail oder Facebook geteilt werden.

Macher: "Attraktivität ist subjektiv"

Die Macher weisen darauf hin, dass der Dienst und dessen ermittelten Werte nicht allzu ernst genommen werden sollten. "Attraktivität ist hoch subjektiv und deren Wahrnehmung unterscheidet sich von Kulturkreis zu Kulturkreis", heißt es in den Hinweisen. Außerdem wir darauf hingewiesen, dass der verwendete Algorithmus auf Fotos der Blinq-Community trainiert ist, die überwiegend aus der Schweiz stammt und dadurch Nutzer aus anderen Ländern unterschiedlich bewertet werden.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Fotos von Kindern zwar hochgeladen, aber nicht bewertet werden. Der Dienst sei ausschließlich für erwachsene Nutzer gedacht. Alle hochgeladenen Fotos werden zudem nirgends gespeichert.

Perfekt ist die Erkennung der tatsächlichen Attraktivität einer Person nicht, wie unser Beispiel (siehe oben das Bild zu dieser Meldung) demonstriert. Statt "Godlike" sorgt wahrscheinlich ein Bug nur für ein "Ok". Immerhin stimmt das ermittelte Geschlecht und auch mit dem "erratenen" Alter können wir leben...© PC WELT

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