Diese Punkte sollten Sie beim Kauf einer Action-Kamera beachten.

Mit Actioncams werden hauptsächlich Videos aufgenommen, sie können auch mit speziellen Halterungen direkt am Helm, hinter der Windschutzscheibe oder an der Lenkergabel montiert werden. Doch worauf kommt es beim Kauf wirklich an? Hier finden Sie wichtige Kriterien.

Der unbestrittene Marktführer ist Hersteller GoPro mit seiner Hero-Serie. Aber auch andere renommierte Firmen - Sony, Rollei, Kodak, um nur einige zu nennen - haben mittlerweile die kleinen und leistungsfähigen Videokameras im Angebot.

Die Actioncams nehmen mit einer weitwinkligen Festbrennweite auf, wobei sie die Daten im Format MPEG-4 AVC speichern. Der Bildausschnitt kann mittels der zugehörigen App des Herstellers am Smartphone überprüft werden, die Geräte sind in der Regel nicht mit einem eigenen Display ausgestattet. Einige Modelle verfügen aber über einen eigenen Monitor, der zum Beispiel am Arm befestigt werden kann.

Bezüglich der Auflösung ist Full-HD zu empfehlen, also 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Auch die Bildfrequenz sollte 50 bis 60 Vollbilder pro Sekunde betragen. Panasonic hat mit der HX-A500 ein Modell im Sortiment, das sogar in 4K aufnehmen kann. Die Action-Kamera kostet dafür aber auch deutlich mehr als andere Geräte, für den Kauf müssen Sie etwa 430 Euro veranschlagen. Hohe Lichtempfindlichkeit ist ebenfalls wichtig, da Sie sich ja in der Regel im Freien befinden und sich die Lichtverhältnisse permanent ändern können, denken wir an eine Moutainbike-Tour im Wald.

Damit sind wir schon beim letzten Punkt: Die Kamera sollte outdoorfähig sein. Dabei sollten Sie überlegen, ob ein einfacher Spritzwasserschutz reicht oder ob Sie vielleicht sogar tauchen gehen möchten? Falls Sie auch hochwertigen Ton aufnehmen wollen, sollten Sie auf einen externen Mikrofoneingang achten.© IDG