Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wenn Nebelschwaden über die Wiese hinwegziehen, wirkt das romantisch und geheimnisvoll. So eine Szene ist ein beliebtes Foto-Motiv. Doch die Stimmung auf einem Bild einzufangen, ist gar nicht so einfach.

Fotografen können sich im Herbst für ihre Bilder nicht nur bunte Blätter, sondern auch den Nebel zunutze machen. Da sich dieser vor allem in Senken und Tälern sammelt, sucht man sich am besten einen etwas erhöhten Standort, um den Übergang vom Nebel zum klaren Himmel fotografieren zu können, rät der Photoindustrie-Verband. Dabei empfiehlt es sich, ein Hauptmotiv ins Bild zu holen, etwa der aus dem Nebel ragende Kirchturm oder eine Burg, die über dem Nebel wacht. Neben Wetterumschwüngen sind der frühe Morgen oder der Abend Zeiten, an denen am ehesten mit Nebel zu rechnen ist.

Wer seine Herbstbilder ausbelichten lässt, sollte den Experten zufolge sicherstellen, dass der Online-Bilderdienst oder das Fotolabor die Aufnahmen nicht noch automatisch optimiert. Denn so könne das Bläuliche am Nebel schnell eliminiert werden. Natürlich sollte man auch bei der Bildbearbeitung am Rechner daheim darauf achten, dass man den Fotos die besondere Stimmung nicht nimmt. Sollen die Bilder mit anderen geteilt, auf einem Blog oder in einer Fotocommunity veröffentlicht werden, muss ihnen ein gängiger Farbraum zugewiesen werden, den die meisten Browser richtig auslesen können - beispielsweise Standard-RGB (sRGB).© dpa