Las Vegas (dpa/tmn) - Frische Hardware für Spieler, die häufiger unterwegs sind. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigen mit Gigabyte, MSI und Lenovo drei Branchengrößen neue Notebooks für Spieler.

Gigabytes P57W richtet sich mit 17,3 Zoll Bildschirmgröße an Spieler, denen Handlichkeit nicht so wichtig ist. Im Inneren stecken Intels Skylake-Prozessoren und Nvidias Geforce GTX 970M. Die Tastatur soll auch Mehrfacheingaben durch gleichzeitige Tastendrücker zuverlässig erkennen. Das P57W ist ab sofort ab rund 1300 Euro verfügbar.

Deutlich kleiner ist MSIs GS40 Phantom mit 14 Zoll Bildschirmdiagonale. Auch hier sind Intels Skylake-Prozesoren verbaut, die Spielegrafik wird von Nvidias Geforce GTX 970M berechnet. Für ein Spieler-Notebook ist der GS40 Phantom mit 1,7 Kilogramm Gewicht recht leicht. Im ebenfalls vorgestellten GTS72S Tobii steckt die gleichnamige Augen-Tracking-Technik, die ein leichteres Steuern von Spielen und Programmen ermöglichen soll. Der Computer kann so ermitteln, auf welchen Teil des Bildschirms ein Spieler gerade schaut. Das GT70 Stealth-Modell mit 17 Zoll Bildschirmgröße hat eine neue Display-Option erhalten. Im GT72 Stealth Pro kann nun auf Wunsch ein 4K-Display (3840 zu 2160 Pixel) eingebaut werden. Alle drei Geräte sind noch im Laufe des Januars verfügbar.

Der GS40 Phantom von MSI passt mit 14 Zoll Displaygröße in den Rucksack. Mit 1,7 Kilogramm Gewicht ist es für ein Spieler-Notebook recht schlank.

Lenovo zeigt mit dem Ideapad Y900 ein Gerät, das mit klassischen Laptops nur noch wenig gemein hat. In dem 4,5 Kilogramm schweren Notebook (17 Zoll Bildschirmgröße) stecken auf Knopfdruck übertaktbare Prozessoren, bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und Grafikchips bis hoch zur GTX 980M von Nvidia. Die Tastatur verfügt über mechanische Schalter für jede Taste, was viele Spieler wegen höherer Präzision schätzen. Vier frei belegbare Makrotasten am linken Tastaturrand sind für häufige Aktionen programmierbar. In den USA soll das Ideapad Y900 ab Juni für rund 2000 US-Dollar (rund 1860 Euro) aufwärts verfügbar sein. Einen Termin für Deutschland nannte Lenovo noch nicht.© dpa