Berlin (dpa/tmn) - Microsoft und Adobe haben nachgebessert. Für Windows, den Internet Explorer und den Flash-Player sind Sicherheitsupdates veröffentlicht worden. Nutzer sollten schnell darauf zurückgreifen.

Microsoftstopft mit vier Software-Flicken rund 40 Sicherheitslücken in diversen Programmen, während Adobe ein Leck in der Speicherverwaltung von Flash repariert hat, über das Angreifer Schadsoftware auf Rechnern platzieren könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt eine zeitnahe Installation der Updates. Die meisten Rechner aktualisieren Windows- und Adobe-Software automatisch oder fordern zur Aktualisierung auf.

Die aktuelle, sichere Flash-Player-Version trägt unter Windows und Mac OS X die Nummer 15.0.0.152 sowie unter Linux die Nummer 11.2.202.406. Die Flash-Plug-ins in den Browsern Chrome sowie Internet Explorer 10 und 11 updaten sich in jedem Fall selbstständig. Manuell kann das Microsoft-Betriebssystem über die Windows-Update-Funktion in der Systemsteuerung aktualisiert werden, der Flash-Player durch Installation der neuesten Version. Sie kann im Internet heruntergeladen werden.

Downloads des Flash-Players oder des Readers bündelt Adobe mit einer zweiten Software. Wer diese nicht installieren möchte, darf nicht vergessen, vor dem Klicken auf "Jetzt installieren" die zusätzlich angebotene Software abzulehnen. Das funktioniert, indem man unter "Optionales Angebot" das Häkchen entfernt. © dpa