Berlin (dpa/tmn) - Das Netzwerkprotokoll HTTP/2 löst im Firefox-Browser den Vorgänger ab, der zuletzt 1999 aktualisiert wurde. Derweil will sich Microsofts Plattform Outlook.com vom Facebook- und Google-Chat verabschieden. Das hauseigene Programm Skype soll sie ersetzen.

Neuer Firefox unterstützt neues Netzwerkprotokoll HTTP/2

Berlin (dpa/tmn) - Der zum Download bereitstehende Browser Firefox 36 beherrscht nach Entwicklerangaben das neue Netzwerkprotokoll HTTP/2. Es ermöglicht unter anderem schnellere Anfragen im Netz und die codierte Übertragung. Zu den weiteren Neuerung des aktuellen Firefox gehören eine bessere HTML5-Implementierung und diverse Fehlerkorrekturen. Wer seinen Browser für automatische Updates konfiguriert hat, erhält die neue Version von alleine. Ansonsten kann das Update über die "?"-Schaltfläche im Menü des Browsers oder die Mozilla-Webseite angestoßen werden.

Facebook Chat und Google Chat fliegen von Outlook.com

Berlin (dpa/tmn) - Microsoft hat angekündigt, Facebook Chat und Google Chat von seiner Outlook.com-Plattform zu werfen. Als Grund wird eine Veränderung des Protokolls von Google Chat genannt. Warum auch Facebook Chat nicht mehr unterstützt wird, bleibt offen. Als Alternative für kurze Textnachrichten und Videochats nennt Microsoft den eigenen Dienst Skype. Die Änderungen sollen in den kommenden Wochen umgesetzt werden.

Telekom: Mehr Datenvolumen bei Streaming-Option

Telekomkunden mit der Tarifoption Music Streaming erhalten künftig 100 Megabyte Datenvolumen zusätzlich im Monat. Damit soll zusätzlicher Datenverbrauch durch die Musik-App Spotify ausgeglichen werden. Obwohl durch die Option die Nutzung des Musikdienstes nicht auf den monatlichen Datenverbrauch angerechnet werden soll, beschweren sich Kunden seit längerem über den Datenhunger der App. Wie die Telekom der Fachzeitschrift "Mac & i" bestätigte, werden die zusätzlichen 100 Megabyte zu bestehenden Tarifen hinzugefügt. Weitere Kosten entstehen dadurch nicht.

Videohelfer Helpouts schließt

Google wickelt seinen Hilfsdienst Helpouts zum 20. April ab. Helpouts sollte eigentlich Ratsuchende und Dienstleister zusammenbringen und Beratung per Videochat ermöglichen. Nutzer können noch bis zum 20. April ihre gespeicherten Aufnahmen abrufen.

Windows 10 setzt stärker auf biometrische Merkmale

Microsofts neues Windows 10 wird biometrische Merkmale der Nutzer stärker zur Authentifizierung nutzen. Wie Microsoft-Manager Dustin Ingalls in einem Blogeintrag beschreibt, sollen durch Merkmale wie Fingerabdrücke und Verhalten Passwörter auf lange Sicht abgeschafft werden. Angesichts zahlreicher Hacks und Fällen von Identitätsdiebstahl hätten neue Sicherheitsmaßnahmen höchste Priorität. Auch Dienste wie Outlook oder der Datenspeicher OneDrive sollen künftig biometrisch gesichert werden können.© dpa