Berlin (dpa-infocom) - Der neue "Star Wars" ist im Kino - aber viele Kinogänger müssen sich noch etwas gedulden, bis sie "Das Erwachen der Macht" sehen können. Die Browser-Erweiterung "Force Block" für Googles Chrome Browser hilft dabei, bis dahin ohne nervige Spoiler auszukommen.

Denn das Netz ist voll mit Rezensionen und anderen Beiträgen über das jüngste Sternenabenteuer. Und was ist schlimmer, als schon vorher wichtige Handlungselemente zu kennen? " Force Block" sucht auf besuchten Webseiten nach möglicherweise mit "Star Wars" verwandten Begriffen. Werden zu viele entdeckt, zeigt das kleine Programm einen Warnhinweis an. Ein Besuch der Webseite ist dann erst nach einem weiteren Klick möglich.

Nicht nur vor Spoilern, sondern sogar vor richtig gefährlichen Webseiten werden Chrome-Nutzer vor Googles Warn- und Blockiertechnologie geschützt. Bislang gab es das sogenannte Safe Browsing nur für die Desktop-Version, nun wird es auch zur Standardeinstellung in Chrome für Android. In dem mobilen Browser war die Technologie zuvor nur verfügbar, wenn man die Datenkomprimierung aktiviert hatte. Safe Browsing ist nach Angaben von Google seit Version 8.1 Bestandteil der Play-Dienste.

Chrome sei nun die erste App, die die Technologie zum Schutz vor Phishing- und Malware-Webseiten nutzt. Wer prüfen möchte, ob Safe Browsing auf seinem Android-Gerät bereits verfügbar und aktiv ist, sollte in den Chrome-Einstellungen unter "Erweitert/Datenschutz" nachschauen - und gegebenenfalls die Chrome-App aktualisieren.

Auch die Browser-Entwickler von Mozilla feilen an ihren Produkten und veröffentlichen die neueste Firefox-Version 43. Neu darin ist etwa eine intelligente Adressleiste, die nun nicht nur bessere Seitenvorschläge und Autovervollständigungen von Adressen bieten soll, sondern auch gleich bei der Eingabe auf passende, bereits geöffnete Tabs, aber auch auf Chronikeinträge und Lesezeichen verweist.

Diese Funktionen sind deaktivierbar. Touchscreen-Nutzer der Windows-Versionen 8 und 10 erhalten eine Bildschirm-Tastatur. Außerdem lässt sich der Trackingschutz im Privat-Surf-Modus nun auf Wunsch noch restriktiver einstellen. © dpa