Mit diesen Karten rüsten Sie in ihrer Kamera Wi-Fi nach.

Mit passenden SD-Karten inklusive WLAN-Funktion wird die kabellose Übertragung von Daten auch mit Digitalkameras möglich, die dafür eigentlich nicht geschaffen wurden. Wir haben drei Standards verglichen.

• Wifi SD von Transcend

Diese SD-Karten fassen bis zu 32 Gigabyte Speicherkapazität und rüsten die Kamera nachträglich mit WLAN aus. Als Bildformate werden JPG, PNG und BMP sowie das RAW-Format unterstützt. Für die 32-Gigabyte-Version werden derzeit etwa 50 Euro fällig, womit sich die Speicherkarte im preislichen Mittelfeld positioniert. Ein mehr oder weniger großer Nachteil ist die Tatsache, dass automatische Datentransfers direkt bei der Verbindung nicht unterstützt werden, die Bilder müssen daher immer per Hand auf ein geeignetes Empfangsgerät geschoben werden - ein wenig umständlich und nicht zeitgemäß.

• Flash Air von Toshiba

Diese SD-Karte fasst ebenfalls 32 Gigabyte und kostet nur 40 Euro, womit sie die günstigste Speicherlösung in diesem kurzen Test ist. JPG- und RAW-Dateien versteht die Karte, außerdem werden auch Videos im MPG-Format gespeichert und bei Bedarf an ein anderes Gerät weitergeleitet. Eine Anbindung an Cloud-Dienste, wie es andere Hersteller bieten, gewährt Toshiba seinen Käufern jedoch nicht - was angesichts des günstigen Preises aber auch nicht zu erwarten war. Der Datentransfer klappt jedoch problemlos und nicht weniger schnell als bei den anderen Testkandidaten.

• Eyefi-Karten

Der Hersteller Eyefi veröffentlicht SD-Karten unter demselben Namen und bietet derzeit Größen von 8 bis 32 Gigabyte an. Mit Preisen von bis zu 80 Euro positioniert sich der Hersteller deutlich oberhalb der Konkurrenz. Die Verbindung mit anderen Geräten wird über einen Code auf der Verpackung hergestellt, RAW-Dateien werden allerdings nur von den teuersten Varianten unterstützt. Dafür gibt es jedoch eine (zeitlich begrenzte) Anbindung an den Cloud-Speicher von Eyefi. Dort lassen sich Bilder speichern und auch online teilen - eine Funktion, welche die anderen beiden Anbieter nicht bieten. Ob sich der hohe Aufpreis allein deswegen lohnt, muss jeder Käufer selbst entscheiden.© IDG