Berlin (dpa/tmn) - Nach dem Hacker-Angriff auf Snapchat warnt die Foto-Chat-App vor dem Gebrauch von Drittanbietern. Über eines solcher Programme sollen die Angreifer an die Fotos der Nutzer gelangt sein.

Für die Foto-Chat-App Snapchat verwenden Nutzer besser keine Programme von Drittanbietern. Das rät das Unternehmen. Diese könnten ein Sicherheitsrisiko darstellen, da Zugangsdaten möglicherweise in den Händen von Kriminellen landen, heißt es in einer Mitteilung. Hintergrund sind im Internet veröffentlichte persönliche Bilder aus Snapchat-Unterhaltungen. Ein Hauptmerkmal des Chat-Dienstes ist eigentlich, dass sich versandte Bilder nach wenigen Sekunden löschen. Deshalb ist der Dienst besonders bei Jugendlichen beliebt. Viele der versandten Bilder sind eher freizügig.

Die im Netz aufgetauchten Fotos aus Snapchat sind offenbar über Programme von Drittanbietern an die Öffentlichkeit geraten. Snapchat dementiert, dass eigene Systeme kompromittiert wurden. Das Unternehmen hat angekündigt, gemeinsam mit den Anbietern der großen App-Stores inoffizielle Drittanbieter-Apps aus dem Verkehr zu ziehen.© dpa