München (dpa/tmn) - Fast wie Lego: Die meisten größeren PCs sind so aufgebaut, dass man beim Austausch einzelner Komponenten wenig falsch machen kann, berichtet die Zeitschrift "PC Magazin" (Ausgabe 1/2016). Kommt der PC in die Jahre, reicht es oft aus, einen schnellen SSD-Chipspeicher einzubauen.

Häufig hilft schon ein Austausch der rotierenden Speicherplatten gegen einen SSD-Speichers als Hauptfestplatte aus, dem Rechner wieder auf die Sprünge zu helfen. Die Chips lassen sich deutlich schneller ansteuern als herkömmliche Magnetfestplatten, kosten aber auch mehr Euro pro Gigabyte.

Die Experten raten daher zu einer Kombination aus SSD und klassischer Festplatte. Auf dem Chip (128 oder 256 Gigabyte, ab mindestens 70 Euro) werden das Betriebssystem und häufig genutzte Programme installiert. Auf der Festplatte - hier kann auch die bereits vorhandene Platte weiter genutzt werden - legt man anschließend Fotos, Filme und Dokumente ab.

SSD-Speicher können in der Regel in allen PCs eingebaut werden, die nicht älter als zehn Jahre alt sind und einen SATA-Anschluss haben. Der aktuelle Anschluss SATA III ist abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass auch neue SSD-Chips an ältere SATA-I- oder SATA-II-Anschlüsse gesteckt werden können.

Soll die vorhandene Festplatte nicht weiter genutzt werden, haben Bastler zwei Möglichkeiten. Festplatten mit einer Drehgeschwindigkeit von 5400 Umdrehungen pro Minute sind recht leise, dafür aber nicht so schnell wie Modelle mit 7200 Touren. Diese können aber unter Last merklich brummen.© dpa