Erst letzte Woche hat sich Tim Cook in einem offenen Brief zu seiner Homosexualität bekannt, dieses Geständnis fand meistens nur positive Reaktionen, doch nicht überall.

In Sankt Petersburg fand man wohl kein Gefallen am öffentlichen Outing des Apple-Chefs, daraufhin wurde das Steve-Jobs-Denkmal im Vorhof der Technischen Universität zu Sankt Petersburg abmontiert.

"Tim Cook bringt sein iGay raus. Gut so": Die Reaktionen im Netz.

Maxim Dowgopolow, Vorsitzender des West-Europäischen Wirtschaftsverbandes, hatte 2012 die Idee mit dem Denkmal vorangetrieben. Zu der Demontage sagt er: " Ich rufe alle auf, nicht nur auf iPhones zu verzichten, sondern auf alle Geräte, die die Nutzerdaten an die US-Amerikanischen Sicherheitsdienste ausliefern ". Die Pressestelle des Wirtschaftverbandes weist zudem darauf hin, dass "Homosexualitätspropaganda" gegenüber Minderjährigen in Russland verboten sei, Tim Cook als Apple-Chef würde durch sein öffentliches Outing diese Propaganda betreiben.

Das Denkmal wurde erst letztes Jahr errichtet und hatte die Form eines mannshohen iPhones. Die Uni ließ 2012 extra das Projekt ausschreiben, in der offiziellen Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung lobte die Uni-Leitung noch die Rolle von Steve Jobs als einen Wegbereiter, der die IT erst massentauglich gemacht hat.© Macwelt